Beschreibung
Der See, der eine beachtliche Größe hat und eng mit den Gemeinden Loppio und Mori verbunden ist, wurde 1954-59 mit dem Bau des Tunnels zwischen der Etsch und dem Gardasee trockengelegt, um das überschüssige Flusswasser bei Hochwasser in den Gardasee zu leiten und so die Überschwemmungsgefahr für den Rest des Etschtals und die Stadt Verona zu beseitigen.
Der Tunnel führt direkt unter dem See hindurch und unterbricht den Grundwasserspiegel, der ihn speist, sowie den mit ihm verbundenen Grundwasserspiegel, wodurch das heutige Sumpfgebiet entsteht.
Heute ist der Loppio-See das größte Sumpfgebiet im Trentino: Mehr als dreißig Jahre nach dem Bau des Tunnels hat sich die Umwelt als Sumpfgebiet etabliert, in das regelmäßig große Wassermengen eindringen.
Die im Biotop angesiedelte Vegetation ist sehr interessant. Es überwiegen Pflanzengesellschaften aus Unkräutern und Pioniergräsern, aber es gibt auch sumpfige Staudengesellschaften sowie Flecken mit hygrophilen Büschen.
Das ökologische Mosaik des Schutzgebiets ist außerordentlich vielfältig und gegliedert und garantiert Überlebenschancen für eine wirklich bemerkenswerte Anzahl von Wildtierarten.
Man kann sagen, dass jede Tiergruppe hier gut vertreten ist, da im Biotop so unterschiedliche Umgebungen (z. B. Sümpfe und felsige Gebiete) nebeneinander existieren, dass sie Tieren mit sehr unterschiedlichen ökologischen Bedürfnissen Unterschlupf bieten.
Besichtigungsmöglichkeiten
- Besuchsweg
Veröffentlichungen
- Projekt zum Schutz und zur Aufwertung
- Broschüre
- Wanderführer (im Entwurf)
Studien
- Projekt zur naturkundlichen und katastermäßigen Definition
- Studien der Wissenschaftlichen Kommission