Beschreibung
Die Feuchtgebiete umfassen verschiedene Umwelttypen: großflächige Torfmoore und Feuchtwiesen, kleine kreisförmige Moore, Teiche und überschwemmte Teiche.
Die Feuchtgebiete verteilen sich auf zwei große, parallel verlaufende Senken, die durch einen bewaldeten Hügel voneinander getrennt sind und von Wasserläufen durchzogen werden, die den Ribor-Bach speisen.
In den großen Feuchtwiesen, die durch ein recht komplexes Gewässernetz gekennzeichnet sind, fließen zahlreiche Bäche und Rinnsale die Hänge hinunter. Es überwiegt eine typische niedrige Torfmoorvegetation mit den Assoziationen Caricetum fuscae und Trichoperetum caespitosum sowie kleinen Torfmoosflächen, auf denen Eriophorum sp. und Carex limosa reichlich vorkommen.
Die kleinen kreisförmigen oder elliptischen Torfmoore sind nach wie vor durch Seggen- und Trichoperetum-Vegetation gekennzeichnet, jedoch mit einer größeren Ausdehnung der Torfmoosflächen, wobei sogar ziemlich große Hügel von Calluna vulgaris und Vaccinium vitis-idaea besiedelt werden.
Die Teiche und kleinen Seen zeichnen sich durch ein umgebendes Sumpfgebiet aus, das aus Seggen- und Trichophoretum-Vegetation besteht, sowie durch den näher am Wasser gelegenen Streifen, der als "magnocariceto" definiert werden kann und durch die Assoziation Caricetum rostratae gekennzeichnet ist, die fast ausschließlich aus Carex rostrata besteht.
Was die Fauna betrifft, so ist das Biotop ein wichtiges Brutgebiet für Gliederfüßer, Amphibien und Reptilien sowie ein Nahrungs- und Rückzugsgebiet für die Fauna der umliegenden Wälder.
Die kleinen Teiche sind der Hauptlebensraum zahlreicher Insekten, darunter die farbenprächtigen Gerridae, Ditiscidae und Odonata (=Libellen).
Die kleinen Teiche beeinflussen auch den Wasserhaushalt, indem sie als "natürliche Wasserspeicher" fungieren.