Beschreibung
Das Feuchtgebiet gehört über den Rio Nero zum Einzugsgebiet des Flusses Ega, der in die Provinz Bozen entwässert.
Die Torfmatten fungieren als Wasserspeicher, der nach und nach Wasser abgibt und damit die wertvolle Funktion von echten Wasserschwungrädern übernimmt.
Unter den zahlreichen Pflanzenarten, die in dem Biotop identifiziert wurden, mehr als 200, sind Drosera intermedia, Oxycoccus micropetalum, Carex dioica, Vaccinum uliginosum, Dactylorhiza majalis, Trichophorum alpinum aufgrund ihrer Seltenheit oder ihres biogeografischen Interesses erwähnenswert, Viola palustris, Equisetum hyemale, Pinguicula vulgaris, Primula farinosa, Eriophorum vaginatum, Scorzonera humilis, Carex pauciflora, Carex tumidicarpa, Carex capillaris, Equisetum variegatum, Pulsatilla vernalis, alles Arten, die an Feuchtgebiete gebunden sind.
Die Fauna des Biotops ist reich an Arten. Bei den Säugetieren ist die Anwesenheit von Hirschen, Rehen (Capreolus capreolus) und Rothirschen (Cervus elaphus) sowie des interessanten Alpenhasen (Lepus timidus) hervorzuheben.
Die Reptilien sind durch die lebendgebärende Eidechse (Lacerta vivipara) und die Ringelnatter (Vipera berus) vertreten, die Amphibien durch den Bergmolch (Triturus alpestris), die Erdkröte (Bufo bufo) und den Bergfrosch (Rana temporaria).
Die zahlreichste Gruppe der Wirbeltiere sind jedoch die Vögel mit nicht weniger als 34 Arten, die während der Brutzeit beobachtet wurden und von denen einige von hohem faunistischem Wert sind: Raubvögel wie der Habicht (Accipiter gentilis) und der Turmfalke (Falco tinnunculus) und Tetraonidae wie der Auerhahn (Tetrao urogallus).