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Idrosee

Provinzielles Naturschutzgebiet

Das auf der Trentiner Seite des Idrosees gelegene Naturschutzgebiet ist ein wichtiges Beispiel für die Landschaft der großen Seen in der Region Insubric.

Das Reservat ist auch ein besonderes Schutzgebiet und ein besonderes Schutzgebiet. Es ist eines der Schutzgebiete, die das Netz der Schutzgebiete des Valle del Chiese bilden.

Beschreibung

Die Umgebung weist vegetationskundliche und floristische Aspekte von großem Interesse auf: Hier finden sich seltene Pflanzengesellschaften, von denen einige zum ersten Mal in Italien gemeldet wurden und eine sogar neu für die Wissenschaft ist.

Das Reservat befindet sich im südlichen Teil der Schwemmlandebene des Flusses Chiese und ist das, was von dem großen Feuchtgebiet übrig geblieben ist, das einst den nördlichen Teil des Sees einnahm. Dieses Gebiet wurde seit 1848 durch die Absenkung der Schwelle des Sees durch die Gemeinden am Seeufer von Ponte Idro weitgehend urbar gemacht.

An den Ufern stehen große weiße Weidenbäume (Salix alba), deren Wurzelwerk teilweise freigelegt ist, was wahrscheinlich auf die erosive Wirkung der Wellen auf das Substrat zurückzuführen ist. An diesen Bäumen wachsen - an den Stellen, an denen die Äste stecken, wo sich die abgefallenen Blätter ansammeln - junge Pflanzen; diese Besonderheiten machen die Weiden zu einem besonders auffälligen Landschaftselement.

In dem Streifen hinter dem Strand entwickelt sich das Schilfdickicht, in dem das Wasserschilf (Phragmites australis) vorherrscht, das nach außen hin in Sumpfwiesen und Feuchtwiesen übergeht.

Das Biotopgebiet umfasst auch einen Teil des Rio Fossone, wahrscheinlich das alte Bett des Flusses Chiese, der heute weiter westlich in den See fließt. Im nördlichen Teil geht die Sumpfvegetation in eine extensive Wiesenkultur über.

An den Ufern leben inmitten der Schilf- und Seggenvegetation verschiedene Arten von wirbellosen Tieren, die den Veränderungen des Wasserspiegels des Sees im Laufe des Jahres folgen. Es gibt unter anderem zahlreiche Coleoptera-Arten aus der Familie der Carabidae, räuberische Insekten, die sich in den schlammigen Bereichen entlang des Ufers aufhalten; insbesondere Chlaenius sulcicollis, eine in Italien sehr seltene Art.
Was die Wirbeltierfauna anbelangt, so ist das Biotop von grundlegender Bedeutung für die Fortpflanzung der Amphibien (insbesondere des Grünfrosches Rana sinklepton esculenta und der Erdkröte Bufo bufo), die sich im Frühjahr, wenn das Wasser des Sees in das Schilf drängt, zur Eiablage dort niederlassen.
Der Hauptgrund für das Interesse an der Tierwelt liegt jedoch in der Anwesenheit zahlreicher Arten der Wasserfauna: Die Stockente (Anas platyrhynchos), das Teichhuhn (Gallinula choropus), der Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus), der Teichrohrsänger (Acrocephalus palustris), der Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus) und die Rohrammer (Emberiza schoeniclus) nisten hier regelmäßig.

Einrichtungen für Besucher

  • Besucherpfad und Wachtürme

Provinznaturschutzgebiet Lago d'Idro - erlaubte Aktivitäten und Verbote

Auszug aus dem Errichtungsbeschluss und eventuellen Änderungsbeschlüssen mit den erlaubten Aktivitäten und den für das Provinznaturschutzgebiet festgelegten Grenzen und Verboten.
Die Angaben in den Beschlüssen, auf die am Ende der Seite verwiesen wird, sind in jedem Fall maßgebend.

Adresse

Betroffene Gemeinden

Bondone

Koordinaten des Gebiets

Fläche

Unità di misuraValore
Hektar 14

Zusatzinformationen

Interessante Elemente

Idrosee

Besonderes Schutzgebiet (Special Area of Conservation, SAC) - Besonderes Schutzgebiet (Special Protection Area, SPA)

Nördliches Ufer des Idro-Sees (Sarca-Tal) mit ausgedehnten Schilfdickichten und vor allem Magnocariceti. Von besonderem Interesse ist ein Tal, das von einem Nebenfluss des Sees durchquert wird und vollständig von Magnocariceti bewachsen ist.

Zugehörige Dokumente

Deliberazione della Giunta Provinciale n. 280 del 18/01/1994

Individuazione del biotopo di interesse provinciale denominato 'LAGO D'IDRO' ai sensi dell'art. 5 della legge provinciale 23 giugno 1986, n. 14 e s.m., 'Norme per la salvaguardia dei biotopi di rilevante interesse ambientale, culturale e scientifico'.

Netzwerk der Chiesetal-Reservate

Von den Fluss- und Seenlandschaften, die den Fluss Chiese und die Trentiner Ufer des Idrosees prägen, bis hin zu den hochgelegenen Lebensräumen mit dem Komplex der Torfmoore und Alpenseen, die im Monte Remà gipfeln, über Wiesen, Kastanienwälder und besondere Waldformationen: Das Netz umfasst ein wertvolles Mosaik aus Natur und Landschaft, das durch 5 "Knotenpunkte" des Netzes Natura 2000 und 6 lokale Schutzgebiete bereichert wird.

Letzte Änderung: 13.03.2026 12:16

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