Beschreibung
In den Wäldern befinden sich verstreut zahlreiche kleine, mehr oder weniger temporäre Feuchtgebiete mit wiesenartiger Vegetation, in denen seltene Arten wie die insektenfressenden Pflanzen Pinguicola vulgaris und Drosera rotundifolia zu finden sind.
Der Biotop ist durch die drei größten Torfmoore gekennzeichnet, die nach der örtlichen Toponymie benannt sind: Palù lonc, La palù, Palù fond.
Bis vor einigen Jahren gab es noch ein weiteres Torfmoor namens Paludel, das durch den Bau einer Inertmülldeponie verschwunden ist.
Es handelt sich um Übergangsmoore, die sich durch punktförmig angeordnete Torfmooshügel (Sphagnum spp.) auszeichnen, die eine bemerkenswerte Vielfalt an Vegetation hervorbringen.
Dort, wo noch ein enger Kontakt mit dem Wasser besteht, gibt es Feuchtwiesen mit Carex spp. und Trichophorum caespitosum, auf denen in vielen Fällen ein Besiedlungsversuch mit Fichten stattgefunden hat (sogar ausgewachsene Fichten sind zu finden, allerdings stark verkümmert).
Auf den Torfmoosen, die den Kontakt zum Wasser verloren haben, hat sich eine "trockenere" Vegetation mit Calluna vulgaris und Vaccinium oxycoccus angesiedelt.
Das Biotop ist auch aus faunistischer Sicht von großer Bedeutung für die Arten, die aufgrund der Zerstörung ihrer Brutstätten verschwinden, wie z. B. verschiedene Amphibien, darunter der Bergfrosch (Rana temporaria), eine sehr häufige Art in den Darè-Torfmooren.
Auch verschiedene andere Tierarten wie das Reh (Capreolus capreolus) und der Fuchs (Vulpes vulpes) sind hier anzutreffen. Das Gebiet wird auch vom Auerhuhn (Tetrao urogallus), dem größten europäischen Tetraonidae, besucht.