Beschreibung
In diesem ökologischen Kontext spielt das Wasser eine wichtige Rolle als Bindeglied zwischen allen Elementen und den verschiedenen Teilen des Biotops. Quellen, Grundwasser, Bäche, Moore und Sturzbäche bilden ein dichtes Netz, das das gesamte Gebiet durchdringt und dessen biologische Struktur maßgeblich bestimmt.
Dieser Biotop beherbergt eine große Anzahl äußerst seltener Tier- und Pflanzenarten und weist einen hohen Grad an ursprünglicher Natürlichkeit auf, d. h. er besitzt ökologische Integrität und Kontinuität.
Aufgrund seiner geografischen Lage handelt es sich um ein Gebiet, das noch kaum anthropisiert ist und daher durch menschliche Aktivitäten kaum verändert wird.
Hier gibt es etwa zwanzig Torfmoore, die zahlreiche seltene Pflanzenarten beherbergen, darunter Drosera intermedia, Vaccinium oxycoccus und Carex pauciflora, die als Gletscherrelikte angesehen werden können.
Die Wälder setzen sich aus vielen verschiedenen Phytozönosen zusammen, die gleichmäßig über das Höhengefälle verteilt sind und fast alle durch das Vorkommen der Zirbelkiefer (Pinus cembra) gekennzeichnet sind.
Die Wirbeltierfauna ist sehr reichhaltig, darunter unter den Vögeln der Auerhahn (Tetrao urogallus) und das Birkhuhn (Tetrao tetrix) und unter den Säugetieren die einzige in diesem Teil des Lagorai beheimatete Herde von Gämsen (Rupicapra rupicapra).
Hervorzuheben ist auch das Vorhandensein des wichtigsten Paarungsplatzes für Hirsche (Cervus elaphus) in diesem gesamten Gebirgsgebiet.
Untersuchungen
- Vegetationsforschung
- Kartographie