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Tovelsee

Provinziales Naturschutzgebiet - Biotop nicht festgelegt

Der Tovel-See ist in einem Becken aus Dolomitgestein entstanden, das von einem fast reinen Nadelwald umgeben ist.
Die Bedeutung des Biotops hängt mit dem weltberühmten Phänomen seiner Rötung zusammen, die auf das Vorkommen eines mikroskopischen Einzellers, des Glenodineum sanguineum, zurückzuführen ist.

Der Biotop gehört zum Gebiet des Adamello-Brenta-Naturparks.

Beschreibung

Das Becken, in dem sich der See erhebt, entstand durch die Bildung einer "Kniefalte" entlang eines Felsbruchs. Die nach der Eiszeit entstandenen Erdrutsche begrenzten das Becken nach Norden und Westen und ermöglichten die Entstehung des Sees.

In den umliegenden Wäldern überwiegen je nach Standort Fichten (Picea excelsa), Kiefern (Pinus sylvestris) oder Weißtannen (Abies alba). An den felsigen Hängen nördlich des Sees siedelte sich dann eine besondere Art von Pioniervegetation" an.

Die erste Erwähnung der Rötung des Sees stammt aus dem Jahr 1864, aber die Ursache der Wasserfärbung wurde fälschlicherweise der Verrottung der zahlreichen auf dem Seegrund verstreuten Baumstämme zugeschrieben. Erst im Jahr 1941 wurde der für das Phänomen verantwortliche Organismus genau beschrieben.
Seit mehreren Jahren, genauer gesagt seit 1964, ist die Rötung des Toveler Sees nicht mehr aufgetreten. Es ist nicht einfach, die genaue Ursache für das Ausbleiben des Phänomens zu ermitteln. Es wurden verschiedene Hypothesen aufgestellt, die alle mehr oder weniger auf anthropogene Eingriffe zurückzuführen sind.
Es ist unwahrscheinlich, dass der Tovel-See in Zukunft wieder so rötlich wird wie in der Vergangenheit, da sich die Umweltbedingungen stark verändert haben. Eine leichte Vorrötung tritt jedoch seit 1977 mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf.
Auch für die Tierwelt ist das Gebiet des Tovelsees von großer Bedeutung: Neben den für Nadelwälder typischen Tieren sind in den höchsten Lagen auch die Gämse (Rupicapra rupicapra), der Steinadler (Aquila chrysaetos) und der Kolkrabe (Corvus corax) zu finden. Rund um den See lebt eine reichhaltige Vogelwelt, während die Ichthyofauna des Sees durch den Seesaibling (Salvelinus alpinus) und die Elritze (Phoxinus phoxinus) vertreten ist.
Die für das Val di Tovel charakteristische Tierart ist jedoch der Braunbär (Ursus arctos), der hier ideale Überlebensbedingungen vorfindet: Das Val di Tovel ist nämlich eines der wichtigsten Gebiete für die Erhaltung der Bärenpopulation im Trentino.

Studien

  • Managementplan

Adresse

Betroffene Gemeinden

Ville d'Anaunia

Koordinaten des Gebiets

Fläche

Unità di misuraValore
Hektar 107

Informazioni di dettaglio

Identifikationscode

47

Referenzdatenbank

Reservate der Provinz - Nicht eingetragene Biotope

Klassifizierung Schutzgebiet

Nicht eingetragenes Biotop

Zusatzinformationen

Letzte Änderung: 23.09.2025 18:03

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