Beschreibung
Der See, der in das porphyrische Gestein der gesamten Lagorai-Kette eingeschnitten ist, liegt oberhalb des Waldrandes in einem Gebiet, das von Rhododendron (Rondodendron ferruginuem), Zwergwacholder (Juniperus communis ssp. nana) und Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) bewachsen ist.
Das westliche Ende des Sees wird langsam überschwemmt, und in der Übergangszone zwischen Land und Wasser ist Eriophorum angustifolium reichlich vorhanden.
Ein schmaler Streifen von Trichophorum caespitosum nimmt den äußersten Bereich ein, der weniger feucht und im Sommer im Allgemeinen trocken ist, und Torfmooshügel sind an verschiedenen Stellen des Beckens verstreut.
Carex rostrata, eine Art, die auf einen hohen Wassergehalt des Substrats hinweist, ist in den überschwemmten Gebieten, die im Sommer nicht austrocknen, weit verbreitet.
In den feuchtesten Gebieten in der Nähe des Trichophors sind zwei andere Seggenarten, Carex fusca und Carex echinata, zu finden, und ganz in der Nähe des Sees, in einem Gebiet mit aufkommendem Torf, ist Carex limosa, typisch für oligotrophe (d. h. nährstoffarme) Torfmoore, recht zahlreich vertreten.
Erwähnenswert sind auch das Vorkommen der insektenfressenden Pflanze Pinguicola vulgaris und ein ziemlich großer Bestand an Faserklee (Menyanthes trifoliata) an den Ufern des Sees sowie die Arten der Gattung Sparganium, die den ganzen Sommer über mit ihren schwimmenden Stängeln das Wasser des Sees bedecken.
Der See wird von zahlreichen Bergmolchen (Triturus alpestris) bevölkert, Urodeli, die typisch für kleine Bergseen sind, in denen keine Ichthyofauna vorhanden ist. Libellen der Gattung Aeschna, die zu den größten Odonata des Trentino gehören, sind reichlich vorhanden.
Das Gebiet um den See wird regelmäßig von Gämsen (Rupicapra rupicapra) und Birkhühnern (Tetrao tetrix) sowie verschiedenen anderen Arten, darunter Murmeltiere (Marmota marmota) und Hermeline (Mustela erminea), aufgesucht.