Beschreibung
Die Hänge sind mit ausgedehnten Wäldern aus Nadelbäumen (Fichte und Lärche, mit Kiefernkernen) und Laubbäumen (Buche) bedeckt, die von Wiesenlichtungen unterbrochen werden. In den Talsohlen und auf den Gletscherkarstböden sind Torfmoore und Tümpel häufig anzutreffen. Jenseits der Waldgrenze sind die Almen überall verbreitet.
Es sind insbesondere die in Anhang I der Richtlinie 92/43/EWG aufgeführten Lebensräume von besonderem Interesse vorhanden: Calamagrostio villosae - Abietetum und Galio odorati - Abietetum.
Das Gebiet ist von nationalem und/oder provinziellem Interesse für das Vorkommen und die Fortpflanzung von gefährdeten Tierarten, wichtigen Gletscherrelikten, die exklusiv und/oder typisch für die Alpen sind. In den Wäldern und auf den Lichtungen trifft man häufig auf die alpine Fauna, insbesondere auf Gämsen, Murmeltiere, Rehe, Schneehühner, Birkhühner und Auerhühner. Neben den Salmlerarten sind auch der Steinadler, nachtaktive Raubvögel wie der Zwergkauz und der Rotscheitelkauz sowie Pikiden wie der Schwarz- und Grauspecht erwähnenswert.
Wirbellose Arten des Anhangs 2, die an Wälder in gutem natürlichen Zustand gebunden sind, sind vorhanden.