Der Provinzialrat für Wälder und Großraubtiere, Roberto Failoni, zeigt sich erfreut über die positive Stellungnahme der Abgeordnetenkammer und des Landwirtschaftsausschusses des Senats zum Vorschlag zur Änderung der Habitat-Richtlinie, der den Wolf von einer "streng geschützten Art" zu einer "geschützten Art" herabstuft. Ein Schritt, der es den Mitgliedstaaten ermöglichen wird, die Wolfspopulationen flexibler zu managen und so dem Bedürfnis nach Sicherheit und Schutz der sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten in den Bergregionen gerecht zu werden. Die Autonome Provinz Trient - zusammen mit Südtirol das einzige Gebiet auf nationaler Ebene - hatte im Übrigen zusammen mit dem Abgeordneten Failoni an einer Anhörung der XIV Kommission "Politik der Europäischen Union" der Abgeordnetenkammer teilgenommen, die sich mit diesem Vorschlag befasste. Bei dieser Anhörung hatte sich das Ratsmitglied im Namen der Gebiete geäußert und die Notwendigkeit flexiblerer, an die Besonderheiten des Trentino angepasster Regulierungsinstrumente hervorgehoben. Die Sicherheit der Menschen, der Schutz der Landwirtschaft, der Tierzucht und des Tourismus sind absolute Prioritäten für unser Gebiet", erklärte Failoni, "wir arbeiten seit einiger Zeit an einer Lösung, die die wirtschaftlichen Aktivitäten schützt und die Entvölkerung unserer Berggebiete verhindert und gleichzeitig die Koexistenz mit den Wildtieren fördert. Mit der lang erwarteten neuen Einstufung wird es auch möglich sein, mit Instrumenten zu intervenieren, die heute nicht zur Verfügung stehen, wie die direkte Kontrolle der Population oder, falls vorgesehen, die Aufnahme in die Liste der jagdbaren Arten. Der Vorschlag zur Änderung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ist daher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Es bleibt zu hoffen, dass die für Donnerstag, den 8. Mai, vorgesehene Schlussabstimmung im Europäischen Parlament diese Linie ebenfalls bestätigen wird".
Veröffentlichungsdatum: 06.05.2025