Die Autonome Provinz Trient verfolgt die Frage der Erstattungen für Medizinprodukte aufmerksam und ist sich der schwierigen Situation der Unternehmen, auch der Trentiner, und ihrer Mitarbeiter bewusst. Es handelt sich um ein Problem, das nicht nur das Trentino, sondern ganz Italien betrifft und das Gegenstand von Gesprächen mit der Regierung ist. Die Autonome Provinz sah sich mit einer rein nationalen Regelung konfrontiert und musste auch die Ministerialerlasse vom Juli letzten Jahres umsetzen, die im September in der Gazzetta veröffentlicht wurden und die die Verpflichtung der Unternehmen zur Erstattung von 50 % der von den Regionen getätigten Mehrausgaben vorsehen. Sie genehmigte daher die Listen mit den von den einzelnen Medizintechnikunternehmen zu erstattenden Beträgen im Gesamtwert von 47,871 Millionen Euro. Da die Verordnungen jedoch vor der Verwaltungsgerichtsbarkeit angefochten werden, wartet die Provinz auf das Urteil des regionalen Verwaltungsgerichts Latium (TAR) über den Antrag auf Aussetzung, dem auch das Trentino umgehend nachkommen wird. Die Provinzverwaltung mit der Abteilung für Gesundheits- und Sozialpolitik, die vom Generaldirektor Giancarlo Ruscitti koordiniert wird, wird die technischen Untersuchungen fortsetzen. Ziel ist es, Lösungen zu erarbeiten, die es den Unternehmen ermöglichen, ihre Tätigkeit und damit einen wesentlichen Versorgungsdienst für das Gesundheitssystem und die Patienten zu gewährleisten.
Veröffentlichungsdatum: 27.12.2022