Allgemeine Informationen
Das Projekt zielt auf die Umsetzung von Maßnahmen ab, die zur Schaffung eines Korridors mit geringeren Schadstoffemissionen für den Autobahnabschnitt der A22 in der Region Trentino-Südtirol und perspektivisch für den gesamten Alpenkorridor von Kufstein bis Affi führen können.
Die Zusammenarbeit zwischen der Provinz Trient, der Provinz Bozen und der A22 ergibt sich aus der Notwendigkeit, die durch den Autobahntransit verursachten Emissionen zu verringern, indem ein optimaler Kompromiss zwischen dem Nutzen für die Umwelt, dem Leistungsniveau der Straßeninfrastruktur und der Akzeptanz der restriktiven Maßnahmen durch die Verkehrsteilnehmer angestrebt wird.
Die Zusammenarbeit wird die Erprobung bestimmter Praktiken ermöglichen, wie z. B. die dynamische Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit, die Regulierung von Verkehrs- und Stausituationen auch durch die Nutzung der dynamischen Fahrspur, das integrierte Management von Verkehrsströmen in Übereinstimmung mit städtischen Ballungsräumen (Rovereto, Trento, Bozen) und die gleichzeitige Überwachung von Schadstoffen zur Bewertung ihrer Wirksamkeit.
Der Mehrwert des Projekts liegt in der Verwendung von Prognosesystemen (Meteorologie, Luftverschmutzung, Vorhersage der Fahrzeugströme), die eine proaktive Nutzung der Systeme ermöglichen, sowie in der Bewertung der Anwendbarkeit dieser Strategien im Hinblick auf ihre künftige Übertragbarkeit sowohl auf den gesamten Brennerkorridor als auch auf andere Abschnitte der italienischen und europäischen Autobahninfrastruktur.
Ziele
Hauptziel des Projekts ist die versuchsweise Einführung dynamischer Verkehrsmanagementsysteme auf Autobahnen zum Schutz der Luftqualität, zur Verringerung der klimaschädlichen Gasemissionen und zum Lärmschutz in bestimmten Pilotabschnitten (LEZ - Low Emission Zones).
Anfangsdatum
01.09.2016
Enddatum
30.09.2021