Im institutionellen Rahmen der Sala Depero im Palazzo della Provincia in Trient haben der Präsident Maurizio Fugatti und der Stadtrat für wirtschaftliche Entwicklung, Arbeit, Universitäten und Forschung Achille Spinelli heute Morgen einen runden Tisch eröffnet, der einer eingehenden Analyse und einem Vergleich des aktuellen Lohnpanoramas im Trentino gewidmet war. Das Treffen, an dem alle Kategorien von Unternehmen und Gewerkschaften der Region teilnahmen, bildete den Auftakt zu einer offenen Diskussion. Die vorgelegten Daten zeigen einen wachsenden Arbeitsmarkt mit einer Absorptionsrate von 74 %, die über der italienischen Rate von 66 % liegt. Mit einer Beschäftigungsquote von 71,8 % und einer niedrigen Arbeitslosigkeit von 2,9 % im Vergleich zu 7,3 % auf nationaler Ebene hat die Region im Vergleich zu den europäischen Industrieländern an Attraktivität gewonnen. Auf der negativen Seite steht eine Nichterwerbsquote von 26 % (31 %, wenn nur die weibliche Komponente berücksichtigt wird), d. h. über 88 000 Personen. Die Lohnanalyse zeigt eine Angleichung an die Durchschnittswerte im Nordosten für Arbeiter und Auszubildende, aber Lücken für Angestellte und Manager. Das geschlechtsspezifische Lohngefälle ist mit hohen Männergehältern und einem Teilzeitanteil von 36 % höher als im Nordosten (33 %) und in Italien (31 %).
Zu Beginn der Beratungen betonte Präsident Fugatti: "Wir gehen nicht davon aus, dass die gezeigten Daten endgültig sind, aber wir wollen von diesem Foto ausgehend eine Diskussion eröffnen, um zu verstehen, welche Empfindlichkeiten innerhalb des Trentiner Systems bestehen. Was wir heute vorschlagen, ist der Beginn eines Prozesses, der einen bestimmten Zeitrahmen haben muss, um zu sehen, ob die Daten, die wir haben, als real oder verbesserungsfähig angesehen werden können. Es handelt sich nicht nur um sektorale Daten, sondern auch um sektorübergreifende Daten, und es hat sich gezeigt, dass innerhalb der verschiedenen Sektoren tatsächlich unterschiedliche Situationen herrschen. Unser Ziel ist es, gemeinsam eine Bestandsaufnahme zu machen, um zu verstehen, wo wir stehen, und gleichzeitig zu überprüfen, wie die Provinz eingreifen kann. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Provinz ihre eigenen Verantwortlichkeiten hat, angefangen mit dem öffentlichen Dienstvertrag.
Veröffentlichungsdatum: 22.01.2024