Ein Tag der Reflexion und des Erfahrungsaustauschs über Initiativen, Praktiken und Möglichkeiten zur Überwachung und Verbesserung von Altersmanagement-Aktionen in der Provinz Trient: Dies war das Thema, über das Experten und Akademiker heute in der Sala Belli des Hauptgebäudes der Provinz debattierten, in dem die Konferenz "Altersmanagement und aktives Altern. Narrative und Perspektiven in Italien und in der Provinz Trient".
In ihrer Eröffnungsrede betonte Ileana Olivo, Leiterin der Abteilung für territorialen Zusammenhalt und Aufwertung des Sozialkapitals des Trentino im Ausland: "Das Thema ist äußerst wichtig und vielschichtig, und die Arbeit des in der laufenden Legislaturperiode eingerichteten Lenkungsausschusses der Provinz ist nun in ein allgemeines Programmdokument der Provinz eingeflossen. Seit den ersten Sitzungen des Runden Tisches haben sich alle Teilnehmer als äußerst motiviert erwiesen, die Zusammensetzung ist ein Querschnitt durch die institutionelle und zivile Gesellschaft des Trentino: jeder hat eine starke Botschaft zu überbringen und Aufgaben zu erfüllen. Dieses Treffen markiert unter anderem den Beginn der Teilnahme der Provinz an einem umfassenderen Arbeitsprojekt, nämlich der nationalen partizipativen Koordinierung der Politik des aktiven Alterns auf mehreren Ebenen".
Alfredo Ferrante, Leiter der Abteilung für Familienpolitik des Präsidiums des Ministerrats, überbrachte anschließend seine Grußworte mit einem Videobeitrag. Er dankte den Organisatoren und den Teilnehmern der Konferenz und erinnerte an die Existenz eines konsolidierten Netzwerks nationaler Stakeholder zum Thema aktives Altern, das sich aus 80 Vertretern des öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Sektors zusammensetzt.
Am Ende des Vormittags erläuterte Luciano Galetti, Direktor des Büros für territorialen Zusammenhalt des PAT, die Tätigkeit des provinzialen Lenkungsausschusses für Altersmanagement und aktives Altern, der für die Entwicklung von Strategien für die Ausbildung von Akteuren und Ausbildern, den Erfahrungsaustausch, die Vernetzung und die Aktivierung von Experimenten zuständig ist. Der Ausschuss setzt sich aus Vertretern der Berufsverbände, des Gemeindekonsortiums, der Agentur für Arbeit, der Abteilung für wirtschaftliche Entwicklung und anderer PAT-Dienste, der Apss, der Gewerkschaften, der Gemeinden Trient und Rovereto und der UPIPA zusammen. Die Provinz hat in bestimmten Kontexten spezifische Initiativen ergriffen, die im Vergleich zum nationalen Rahmen sogar originell sind. Die Tatsache, dass es kein Provinzgesetz über Altersmanagement und aktives Altern gibt, spiegelt den Wunsch wider, starke Investitionen in diese Themen innerhalb der einzelnen Interventionsstränge der verschiedenen Politiken zu belassen, je nach den unterschiedlichen Perspektiven, und die Funktionen der Begleitung, Sensibilisierung und vor allem der Verbindung einer koordinierenden Einrichtung wie dem Tisch zu überlassen", so Galetti.
Veröffentlichungsdatum: 17.12.2024