Beschreibung
Das Feuchtgebiet, das durch die Auffüllung eines alten Seebeckens entstanden ist, das von den Gletschern des Quartärs in das porphyrische Gestein gegraben wurde, beherbergt Vegetationsgesellschaften, die ausschließlich im Hochmoor vorkommen, wo die besonderen Wachstumsbedingungen der Pflanzen zur Bildung einer linsenförmigen Torfablagerung geführt haben, bei der der zentrale Bereich im Verhältnis zu den Rändern erhöht ist.
Das außerordentliche wissenschaftliche Interesse an dieser Umgebung wird durch das Vorkommen äußerst seltener botanischer Arten auf der Alpensüdseite belegt.
Darunter befinden sich einige der Pflanzen, die das Torfmoor am besten charakterisieren: Lepidotis inundata, Betula pubescens, Drosera rotundifolia, Drosera anglica, Viola palustris, verschiedene Arten der Gattung Carex usw.
Auch die Moosflora (d. h. die Moosarten) ist mit 24 verschiedenen Moosarten der Gattung Sphagnum gut vertreten.
Die Teiche im Moor sind von einer reichen Wirbellosenfauna bevölkert, aber auch Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien sind mit zahlreichen Arten vertreten.
Zu den für die Feuchtgebiete typischen Arten gehören der Bergmolch (Triturus alpestris), die Erdkröte (Bufo bufo), der Bergfrosch (Rana temporaria) und die Ringelnatter (Natrix natrix).
Bemerkenswert ist auch, dass aufgrund der ungewöhnlichen Höhenlage immer wieder Stockenten (Anas platyrhynchos) an den Ufern der Stauseen nisten.
Studien
- Managementplan