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Colbricon-Seen

Lokales Schutzgebiet

Zwei wunderschöne Bergseen mit Torfmooren, nicht weit vom Passo Rolle entfernt, am nordöstlichen Ende der Lagorai-Kette, Gemeinde Primiero San Martino di Castrozza.

Die Seen gehören zum Gebiet des Naturparks Paneveggio Pale di San Martino.

© Provincia autonoma di Trento -

Beschreibung

Die kleinen Seen befinden sich auf der Höhe des kleineren Sees (1909 m) und des südlichen Sees (1922 m), nicht weit von der Colbricon-Hütte entfernt. Diese Teiche sind von Zwergsträuchern, Rhododendren und Wacholder umgeben. Von hier aus kann man den gegenüberliegenden Colbricon-Gipfel sehen, ein Gebiet, das zwischen 1915 und 1918 Kriegsschauplatz zwischen Italienern und Österreichern war.

Jüngste geomorphologische Untersuchungen haben es ermöglicht, die Entstehung der Seen als Folge struktureller tektonischer Prozesse zu interpretieren und damit frühere Hypothesen zu widerlegen, die sie als Seen eiszeitlichen Ursprungs ansahen.

Die Colbricon-Seen sind auch aus archäologischer Sicht ein interessantes Gebiet. An den Ufern der Seen wurden bedeutende Funde aus dem Mesolithikum gemacht, die auf eine Siedlung von Jägern hinweisen, die Feuerstein bearbeiteten, um verschiedene Gegenstände für die Jagd und den täglichen Gebrauch herzustellen.

Adresse

Betroffene Gemeinden

Primiero San Martino di Castrozza

Koordinaten des Gebiets

Fläche

Unità di misuraValore
Hektar 39

Informazioni di dettaglio

Identifikationscode

166

Referenzdatenbank

Lokale Reservate

Klassifizierung Schutzgebiet

Lokales Naturschutzgebiet

Zugangsmodus

Die Seen sind leicht zu erreichen, nur zu Fuß, in etwa 45 Minuten.
Hier finden Sie eine detaillierte Beschreibung der Route.

Zusatzinformationen

Naturpark Paneveggio - Pale di San Martino

Der Park befindet sich inmitten der Dolomiten, im östlichen Teil des Trentino an der Grenze zu Venetien.
Auf dem Gebiet des Parks wechseln sich auf relativ engem Raum eine Vielzahl von ökologischen Situationen ab, die zu naturwissenschaftlichen Gegebenheiten von außerordentlichem Interesse und Artenvielfalt führen.

Ein ikonisches Element ist der Fichtenwald von Paneveggio, der auch als Geigenwald bekannt ist.

Letzte Änderung: 19.05.2026 12:21

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