Beschreibung
Dieses Biotop ist von großer naturalistischer Bedeutung für die Ichthyofauna und die Avifauna.
Was die Fische betrifft, so wurden unter anderem Aal (Anguilla anguilla), Schleie (Tinca tinca), Hecht (Esox lucius) und Bachforelle (Salmo [trutta] trutta) nachgewiesen.
Insgesamt wurden 35 Vogelarten in dem Biotop gezählt, was bestätigt, dass die Station trotz der Tatsache, dass das Gebiet durch menschliche Eingriffe stark verändert wurde, von grundlegender Bedeutung als Nistplatz für viele Wasservogelarten ist.
Die wertvollsten Arten der Fauna sind Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollsi) und Haubentaucher (Podiceps cristatus), Rallen und insbesondere die Wasserralle (Rallus aquaticus), das Teichhuhn (Gallinula chloropus), das Blässhuhn (Fulica atra) und Schilfrohrsänger wie der Teichrohrsänger (Acrocephalus palustris), der Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus) und der Drosselrohrsänger (Acrocephalus arundinaceus).
Haubentaucher sind an das Vorhandensein von Gewässern mit ausreichend natürlichen Merkmalen gebunden, insbesondere an das Vorhandensein eines Bandes hygrophiler Vegetationsarten entlang der Ufer.
Die Rallen hingegen, mit Ausnahme des Blässhuhns, sind eher an die Ufervegetation als an den Wasserspiegel gebunden.
Auch die Akrozephale nisten in der Ufervegetation, wobei der Schilfrohrsänger und der Drosselrohrsänger Schilfdickichte bevorzugen, während der Teichrohrsänger Strauchgürtel bevorzugt.
Der Biotopbereich ist seit langem stark anthropisiert und daher floristisch nicht besonders interessant. Die Hauptgesellschaft des Biotops ist das Sumpfschilf (Phragmitetum australis). Daneben gibt es weitere für Feuchtwiesen typische Arten wie Lythrum salicaria, Stachispalustris und Lysimachiavulgaris sowie weitere Arten von geringerer Bedeutung.
Studien
- Bewirtschaftungsplan
- Überwachung der Vegetation und Flora des Biotops
- Überwachung der Wirbellosenfauna