Beschreibung
Die Umweltdimension gewinnt in der Programmplanung 2021–2027 zunehmend an Bedeutung und wird zu einem integralen Bestandteil aller Phasen der Umsetzung des EFRE-Programms.
Die Europäische Kommission hat nämlich vorgeschrieben, dass mindestens 30 % der dem Programm zugewiesenen Mittel für die Erreichung der von der Union festgelegten Klimaziele verwendet werden müssen, und damit einen klar definierten Weg für die Umsetzung der europäischen Fonds vorgegeben. Das EFRE-Programm der Autonomen Provinz Trient geht weit über diesen Schwellenwert hinaus und erreicht fast 40 % der insgesamt zugewiesenen Mittel, was einem Betrag von rund 72 Millionen Euro entspricht.
Darüber hinaus steht das Programm im Einklang mit verschiedenen Strategien auf Provinzebene im Bereich Umwelt und Klima, wie beispielsweise der Provinzstrategie für nachhaltige Entwicklung (SProSS). Insbesondere wird für jede Art von Maßnahme des EFRE-Programms die Übereinstimmung mit den Zielen und Strategien der SProSS hervorgehoben.
Gleichzeitig wurde das Programm bereits in der strategischen Planungsphase dem Verfahren der Strategischen Umweltprüfung (SUP) unterzogen. Alle Informationen zu diesem Verfahren finden Sie unter diesem Link.
Mit der Programmplanung 2021–2027 wurden zudem zwei wichtige Neuerungen im Umweltbereich eingeführt.
Die erste Neuerung betrifft den Grundsatz „Do No Significant Harm“ (DNSH), d. h. keinen erheblichen Schaden für die Umwelt zu verursachen; alle Informationen zur Anwendung dieses Grundsatzes auf das EFRE-Programm 2021–2027 der PAT sind unter diesem Link verfügbar.
Die zweite Neuerung betrifft den Grundsatz des „Climate Proofing“, d. h. die Klimasicherheit von Infrastrukturvorhaben. Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.
Weitere Informationen
Strategische Umweltprüfung des EFRE-Programms