Beschreibung
In der Gefahrensynthesekarte werden Gebiete mit unterschiedlichen Sanktionsgraden (hoch, mittel, niedrig und andere Arten von Sanktionen) auf der Grundlage der Gefahrenklassifizierung von geologischen, hydrologischen und Schnee- oder Waldphänomenen ausgewiesen.
Bauliche Eingriffe in Gebieten, die mit anderen Arten von Sanktionen klassifiziert sind, werden durch Artikel 18 des Anhangs B (Durchführungsbestimmungen) des Provinzgesetzes Nr. 5 vom 27. Mai 2008 (Genehmigung des neuen Provinzstadtplans) geregelt.
Weitere Spezifikationen und Bestimmungen zu solchen Eingriffen sind in dem Dokument "Hinweise und Erläuterungen zur Anwendung der Bestimmungen für Gebiete mit hohen, mittleren oder niedrigen Sanktionen und Gebiete mit anderen Arten von Sanktionen" enthalten, das mit Provinzialratsbeschluss Nr. 1317 vom 04. September 2020 genehmigt und in der Folge ständig aktualisiert wurde.
Diese Bestimmungen sehen vor, dass für die Eingriffe, die der Anwendung der Vorschriften bezüglich der Gefahrensynthesekarte (CSP) unterliegen und die in die zu vertiefenden Gebiete (APP) fallen, die mit "nicht vernetzten" sintflutartigen Phänomenen verbunden sind, eine spezifische Studie oder ein Kompatibilitätsbericht durchgeführt werden muss, der darauf abzielt, die Dynamik der zu erwartenden Ereignisse zu vertiefen und in Bezug auf das zu intervenierende Gebiet die entsprechende Gefahr gemäß den Klassen zu identifizieren, die im Beschluss der Provinzregierung Nr. 2759 vom 22. Dezember 2006, in der geänderten Fassung, sowie die entsprechende Strafe gemäß den im Beschluss des Provinzialrats über die "Technischen Bestimmungen für die Erstellung der 'Gefahrenübersichtskarte' in Ausführung der Bestimmungen von Artikel 14 des Provinzialgesetzes Nr. 5 vom 27. Mai 2008 'Genehmigung des neuen Provinzstadtplans'" vorgesehenen Klassen.
Unter Berücksichtigung der sich aus diesen Studien ergebenden Strafklasse werden die der jeweiligen Strafklasse entsprechenden Bodennutzungsvorschriften und die in diesem Dokument enthaltenen entsprechenden Einzelheiten auf das Eingriffsgebiet angewendet.
Die Studie wird direkt der technischen Bewertung der für die Art der Gefahr zuständigen Struktur unterzogen, die in Bezug auf Hochwasserphänomene die Dienststelle für das Berggebiet ist.