Wirtschaftsfestival Trient - 'Italien muss strategische Herausforderungen von historischer Tragweite angehen: Entwicklungspläne sind durch Reformen, mit denen in die Erwerbstätigkeit der Frauen und in die Geburtenzulage investiert wird, neu zu entwerfen. Weil Frauen nicht angemessen unterstützt werden, sind sie gezwungen zwischen Mutterschaft und Berufstätigkeit zu wählen. Daher wird ihnen der Möglichkeit genommen, in ein Lebensprojekt zu investieren." Mit diesen Worten leitete die Ministerin für Chancengleichheit und Familie, Elena Bonetti, das Gespräch mit der Journalistin des Financial Times, Amy Kazmin, ein, das heute in der "Sala Filarmonica" in Trient stattfand. Der Veranstaltung wohnten auch der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti und die Landesrätin für Gesundheit, Soziales, Menschen mit Behinderung und Familie, Stefania Segnana, bei.
Italien liegt an letzter Stelle in puncto Frauenerwerbsquote und weist gleichzeitig eine niedrige Geburtenrate auf: Ein Widerspruch, der Amy Kazmin von Beginn veranlasste, zahlreiche Fragen aufzuwerfen. Ministerin Bonetti betonte, dass es grundlegender Reformen bedarf, die der gesamten Gesellschaft zugutekommen, mit denen die gesellschaftliche Rolle der Frau und ihre Stellung in der Arbeitswelt aufgewertet werden.
Publication date: 03/06/2022