Am Nachmittag fand in Cavalese das erste Treffen der verschiedenen Akteure des territorialen Netzes der dualen Ausbildung statt, einem speziellen Arbeitsvertrag, der die schulische und die betriebliche Ausbildung miteinander verbindet und den Jugendlichen den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern soll. In Anwesenheit des Provinzrats für Bildung, Universität und Kultur, Mirko Bisesti, wurde darauf hingewiesen, dass im Trentino die verschiedenen Formen des Wechsels zwischen Schule und Beruf, die sowohl von den Auszubildenden als auch von den Unternehmen geschätzt werden, fest etabliert sind, dass es aber noch einige Hindernisse für die Verbreitung der dualen Ausbildung gibt. "Es handelt sich um eine einmalige Gelegenheit, junge Menschen mit einem regelmäßigen, stabilen Ausbildungsvertrag in einen Studien- und Arbeitsweg einzubinden, der sowohl für das Unternehmen als auch für den jungen Menschen wertvoll ist. Diese "Bequemlichkeit" wird jedoch noch nicht wahrgenommen, da es sich um ein Instrument handelt, das leider noch wenig bekannt und aktiviert ist", sagte Bisesti und erinnerte daran, dass zur Förderung seiner Entwicklung in den letzten Jahren in der Provinz Trient mehrere Maßnahmen durchgeführt wurden, darunter Verständigungsprotokolle mit den Sozialpartnern sowie Werbeinitiativen wie Kampagnen, Ausschreibungen und Anreize. Trotz dieses Engagements aller Beteiligten wurden in diesem Jahr nur 70 duale Ausbildungsverträge abgeschlossen.
Veröffentlichungsdatum: 02.03.2023