Die tatsächlichen Bedürfnisse des Territoriums und die Anforderungen der verschiedenen Träger öffentlicher Personaldienstleistungen zu verstehen, eine gemeinsame Strategie zur Bewältigung der verschiedenen in den Einrichtungen auftretenden Probleme zu entwickeln und sich ein vollständiges Bild von den lokalen Gegebenheiten zu machen: Dies sind einige der Beweggründe, die den Stadtrat für Gesundheit, Sozialpolitik und Zusammenarbeit dazu veranlasst haben, die APSP des Trentino zu besuchen. Gestern war der Stadtrat in der "Civica di Trento", die ihren Sitz in der RSA San Bartolomeo in der Via della Malpensada hat, wo er mit dem Vorstand unter der Leitung von Michela Chiogna, die auch Präsidentin von Upipa ist, der Direktorin Francesca Galeaz, dem Personal, den Gästen und den Vertretern der Familien der vier Einrichtungen, aus denen das APSP besteht, zusammentraf. An dem Treffen nahm auch der Bürgermeister von Trient teil.
Der Stadtrat betonte, wie wichtig es ist, die Probleme der verschiedenen Einrichtungen, die er seit Beginn der Legislaturperiode besucht hat, zu analysieren, um dann einen gemeinsamen Weg zu finden und Maßnahmen zu planen, die den Bedürfnissen und Anforderungen entsprechen, die während der Anhörungsphase vorgebracht wurden. Er betonte dann den Wert der Fähigkeiten der Mitarbeiter und erwähnte auch diejenigen, die sich während der schwierigen Covid-Periode und des Abschlusses der Vereinbarung mit den Gewerkschaften, die insgesamt 3 Millionen Euro als Anerkennung für alle Mitarbeiter vorsieht, mit Dienstgeist eingesetzt haben. In seiner Rede ging der Stadtrat auf die dringlichsten Probleme ein, die den Pflegesektor und die Gesellschaft im Allgemeinen betreffen, wie die sinkende Geburtenrate und die Überalterung der Bevölkerung: Um sie zu bewältigen, muss man in die Zukunft blicken können, und die bisher verfolgte Politik hat es dank der besonderen Autonomie des Trentino ermöglicht, bessere Bedingungen und eine hohe Lebensqualität für die älteren Menschen zu gewährleisten, aber vor allem für die jungen Menschen muss gehandelt werden. Deshalb muss mehr im Bereich der Prävention getan werden. Die Politiker müssen daran glauben, sie müssen in der Lage sein, auf breiter Ebene zu arbeiten, und gerade die Autonomie kann dazu beitragen, diese Vision zu verwirklichen, auch als eine Form der Dankbarkeit gegenüber all jenen Menschen, die heute älter sind und die in der Nachkriegszeit zur Wiedergeburt unseres Gebiets und zum Wachstum des Trentino beigetragen haben.
Veröffentlichungsdatum: 29.05.2024