Besonderes Schutzgebiet (SAC) - Besondere Schutzzone (SPA)
Es handelt sich um ein Feuchtgebiet im unteren Teil des Trentiner Etschtals, das außerhalb des Überschwemmungsgebiets der Etsch liegt.
Es ist ein Beispiel für eine selten gewordene Umwelttypologie. Insbesondere handelt es sich um die letzte Spur eines "Paläo-Flussbetts", das trotz der wiederholten Versuche, es in den letzten Jahrzehnten zurückzuerobern, zumindest in der Zusammensetzung der für es charakteristischen Phytozönose zahlreiche Spuren seiner ursprünglichen Gestaltung bewahrt hat.
Das Vorhandensein einer teilweisen Begrenzung durch große Weiden und Erlen trägt dazu bei, den Wert des Gebietes sowohl aus rein landschaftlicher Sicht als auch im Hinblick auf seine ökologische Funktionalität zu erhöhen.
Gerade dieses letzte Merkmal wird auch durch die räumliche Lage des Feuchtgebiets, das sich in sehr geringer Entfernung von der rechten Flanke des breiten Tals befindet, und durch die thermophilen Wälder, die durch Hainbuchen und Hainbuchen, in denen die Waldkiefer reichlich wächst, repräsentiert werden, verstärkt.
Der anthropogene Einfluss auf das Gebiet drückt sich, wenn man von den ausgedehnten Weinbergen im Talgrund absieht, im Wesentlichen in der Präsenz der Staatsstraßen Brenner und Abetone sowie der angrenzenden Brenner-Eisenbahnlinie aus.