Die Autonome Provinz Trient sprach heute bei einer Anhörung vor dem 14. Ausschuss für "EU-Politik" der Abgeordnetenkammer im Rahmen der Prüfung des Vorschlags zur Änderung der Habitat-Richtlinie. Dieser Vorschlag, den die Europäische Kommission am 7. März vorgelegt hat, zielt darauf ab, die EU-Gesetzgebung an die jüngste Änderung des Wolfsstatus von "streng geschützt" zu "geschützt" gemäß der Berner Konvention anzupassen. Die Vertreter der Mitgliedstaaten (AStV) haben das Mandat des EU-Rates heute ebenfalls gebilligt, während die Annahme durch das EU-Parlament für Mai erwartet wird. Während der Anhörung erläuterte der für Großraubtiere zuständige Provinzrat für Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei - flankiert von den Leitern des Faunadienstes Alessandro Brugnoli und der Umse-Beauftragten für Forstwirtschaft und Bodenschutz Ilaria Viola - die Situation, in der sich das Trentino aufgrund der stabilen und weit verbreiteten Präsenz von Wölfen in der gesamten Provinz derzeit befindet. Er betonte die Notwendigkeit flexiblerer Regulierungsinstrumente, die an die Besonderheiten des Provinzgebiets angepasst sind, und wies darauf hin, dass im Trentino die Koexistenz mit Wildtieren eine alltägliche Realität ist: das Berggebiet ist stark anthropisiert und die Bevölkerung lebt in engem Kontakt mit den Bergen. Das Mitglied der Provinzexekutive wies auch darauf hin, dass die Anwesenheit von Wölfen bei den Bürgern ein wachsendes Gefühl der Besorgnis hervorruft, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit derjenigen, die auf den Rad- und Wanderwegen in den Wäldern unterwegs sind.
Veröffentlichungsdatum: 16.04.2025