Der Provinzialrat hat beschlossen, vorzuschlagen, dass sich die Kosten für die Erneuerung der Tarifverträge der Provinz auf die dreijährige Vertragsperiode 2019-2021 beziehen: Dies ist in einer Änderung des Finanzgesetzes vorgesehen, die heute vom Rat auf Vorschlag von Präsident Maurizio Fugatti hinterlegt wurde.
Der genehmigte Betrag beläuft sich demnach auf insgesamt 63,3 Millionen Euro für das Jahr 2022, während weitere 63,3 Millionen Euro für 2023 und der gleiche Betrag für 2024 bestätigt werden.
Die Maßnahme betrifft alle Beamten, Angestellten der Provinzen und ihrer Organe, das Lehrpersonal der staatlichen Schulen, der Kindergärten der Provinzen und der entsprechenden Einrichtungen sowie der Berufsbildungszentren. Für das gesamte Personal wird die Zahlung des vertraglichen Urlaubsgeldes für den Dreijahreszeitraum 2022-2024 ebenfalls in dem durch staatliche Vorschriften festgelegten prozentualen Ausmaß hinzugefügt.
Was die Berücksichtigung auch der Rückstände für den Dreijahreszeitraum 2019-2021 betrifft, so stellt der Landesrat fest, dass dies im Haushaltsplan nicht berücksichtigt werden kann, bringt jedoch die Überzeugung zum Ausdruck, dass der Vorgang bei der Haushaltsanpassung 2022 sinnvollerweise neu bewertet werden kann.
"Die Änderung des Finanzbogens beweist, was wir immer über den öffentlichen Auftrag gesagt haben, nämlich dass wir uns verpflichtet hätten, die notwendigen Mittel bereitzustellen, wenn sie verfügbar wären, was tatsächlich geschehen ist", so Präsident Fugatti.
Veröffentlichungsdatum: 06.12.2021