Die Möglichkeit der autonomen Genehmigung des Aussetzens von Fischen nicht einheimischer Arten durch die Provinz hängt ausschließlich von der Ausarbeitung einer Risikostudie ab, die Ispra zur Stellungnahme vorgelegt wird. Der relevante Inhalt dieses Dokuments, das derzeit erstellt wird, wurde zuletzt den Vertretern der Kategorie für die notwendige und vereinbarte Aufteilung des Inhalts erläutert, mit dem Ziel, es dem Oberinstitut für Umweltschutz und Forschung (Ispra) vorzulegen. In Anbetracht des derzeitigen Regelungsrahmens, der von den Vertretern des Ministeriums für den ökologischen Übergang mehrfach vorgestellt wurde, scheint dies der einzig gangbare Weg zu sein, um den Fischern die Möglichkeit zu geben, so schnell wie möglich mit den Freisetzungen fortzufahren, da das Dekret "Milleproroghe" keine Ausnahmeregelung eingeführt hat. Dies wurde von der Provinzrätin für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei, Giulia Zanotelli, klargestellt, die das Thema auch in Anbetracht der in der Presse veröffentlichten Position der Fischereiverbände in der Ratssitzung erörterte.
Auch Präsident Maurizio Fugatti hat sich auf einer Pressekonferenz zu diesem Thema geäußert und darauf hingewiesen, dass die Provinzverwaltung an vorderster Front die wichtige Rolle der Fischer verteidigt, indem sie eine Risikostudie erstellt, um die aufgetretenen kritischen Fragen zu lösen, zu denen Ispra eine Stellungnahme abgeben soll. Die Exekutive wies auch auf die Komplexität und Sensibilität des Themas hin, auch aufgrund der zu berücksichtigenden rechtlichen Profile. In Anbetracht der obigen Ausführungen erscheinen Vergleiche mit anderen Gebieten unangebracht, auch weil jedes Gebiet durch seine eigene Hydrographie und Orographie sowie durch unterschiedliche Arten gekennzeichnet ist.
Veröffentlichungsdatum: 08.04.2022