Mehr als 1.200 Bedienstete der Provinz haben gestern an dem informativen Webinar über die neuen agilen Arbeitsregelungen teilgenommen, das von der Abteilung für Organisation, Personal und allgemeine Angelegenheiten und der Trentino School of Management organisiert wurde. Das Webinar bot Gelegenheit, die neuen organisatorischen Vorkehrungen zu erläutern, die mit der systematischen Einführung des agilen Arbeitens auf der Grundlage der im September mit den Gewerkschaften unterzeichneten Vereinbarung verbunden sind, deren Umsetzungsmodalitäten jetzt vereinbart werden.
Wenn die Vereinbarung vollständig umgesetzt ist, wird sie ab Dezember 2022 für alle Arbeitnehmer im nicht leitenden Bereich gelten, die Tätigkeiten ausüben, die aus der Ferne ausgeführt werden können (und somit bestimmte Kategorien ausschließen: Feuerwehrleute, Förster, Hilfskräfte), d.h. potenziell etwa 2 200 Personen (60 %). In den letzten zwei Jahren (2021 und 2022) schwankte der Prozentsatz der agilen Arbeitnehmer, die die "agile Notfallarbeit" nutzen, zwischen 63 % und 60 %.
Die Höhepunkte dieses Prozesses der nachhaltigen und qualitativen Entwicklung wurden vom Stadtrat für wirtschaftliche Entwicklung Achille Spinelli, dem Generaldirektor der Abteilung Organisation, Personal und allgemeine Angelegenheiten Luca Comper und der stellvertretenden Leiterin des Personaldienstes Maria D'Ippoliti erläutert. Das Webinar endete mit einem Vortrag von Professor Mariano Corso vom Polytechnikum Mailand, der die Ergebnisse der Umfrage über agiles Arbeiten unter den Beschäftigten der Provinz vorstellte.
Stadtrat Achille Spinelli erläuterte, dass "nach den Erfahrungen mit der Pandemie und den neuen Bedürfnissen, auf die auch die Autonome Provinz Trient reagieren muss, sowohl im Hinblick auf ihre eigenen Mitarbeiter als auch auf ihre Stakeholder, die Antwort auf diese Anforderungen eine immer agilere und flexiblere Organisation der öffentlichen Verwaltung nicht außer Acht lassen kann. Die neuen Regelungen sehen vor, dass die agile Arbeit darauf abzielt, die Effektivität und Effizienz bei der Erreichung der Ziele der Verwaltung zu gewährleisten, aber auch, dass sie dank der Flexibilitätselemente ein besonders geeignetes Instrument ist, um individuelle Situationen der Anfälligkeit zu bewältigen und die Vereinbarkeit von Arbeit und Leben zu erleichtern. Die Perspektive ist natürlich eine andere als bei der Arbeit von Angesicht zu Angesicht. Der Horizont ist zielorientiert und nicht mehr die Anwesenheit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz. Es handelt sich um einen allmählichen Übergang, der Schritt für Schritt bewertet werden muss".
Veröffentlichungsdatum: 08.11.2022