Die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen ist eine große systemische Aufgabe, die öffentliche und private Einrichtungen, lokale Zentren, Gemeinden und Strafverfolgungsbehörden vereint. Dies ist das Ziel der Provinzverwaltung, die in Synergie mit allen Beteiligten alle Frauen in Schwierigkeiten erreichen und sie zur Anzeige bringen will. Dies geht aus den Daten hervor, die eine steigende Tendenz aufweisen, und sie zeugen auch von dem starken Engagement der Verwaltungsangestellten, der Freiwilligen, der Gesundheits- und Sozialarbeiter und der Beauftragten, die sich für die Frauen einsetzen, die Opfer von physischer und psychischer Gewalt geworden sind. Ihnen allen galt heute der Dank der Stadträtin für Gesundheit, Sozialpolitik, Behinderung und Familie, Stefania Segnana, bei der Vorstellung der Initiativen, die zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen ins Leben gerufen wurden. Bei der Vorstellung der diesjährigen Sensibilisierungskampagne, die sich eher an gewalttätige Männer richtet, um sie zu bitten, Hilfe zu suchen und sich zu ändern, erläuterte die Stadträtin die zahlreichen Aktionen, die die Provinz durchführt. Wir beginnen mit einem wichtigen Projekt: "Wir arbeiten daran", so die Stadträtin, "die Zahl der Plätze in unserem Frauenhaus zu erhöhen, in dem Frauen in schweren und komplexen Situationen Zuflucht finden: nächstes Jahr werden wir mit der Ausschreibung für einen neuen Standort beginnen. Unter den Initiativen wurde auch ein starker Impuls für Ausbildungsaktivitäten gegeben, mit Kursen für Betreiber, die sich um weibliche Opfer kümmern, aber auch mit dem von Iprase durchgeführten Kurs für Lehrer über das Miterleben von Gewalt, der Kinder zum Opfer fallen, sowie mit Kursen für Sozialarbeiter und schließlich mit dem Kurs über Finanzerziehung, der sich mit dem Thema der wirtschaftlichen Gewalt befasste.
Segnana erinnerte dann an die Aktivitäten des Ausschusses für geschlechtsspezifische Gewalt, der in den letzten Jahren mit spezifischen Planungsaufgaben eingerichtet wurde, und erläuterte schließlich einige für 2023 bereits geplante Aktivitäten, darunter "die Fortbildung für Bibliothekare und Journalisten, um zu erklären, wie man Informationen auf die korrekteste Art und Weise weitergibt und dabei sensationslüsterne Schlagzeilen vermeidet, sondern vielmehr versucht, die Opfer von Gewalt so gut wie möglich zu schützen".
Veröffentlichungsdatum: 24.11.2022