Im Jahr 2021 wurden 1.120.932 Buchungsanfragen von der zentralen Buchungsstelle der APSS bearbeitet, zu denen noch 1.066.000 Buchungen für Rinderabstriche und Impfungen hinzuzurechnen sind. Ebenfalls im Jahr 2021 wurden insgesamt 1939 Meldungen von der APSS-Öffentlichkeitsarbeit erfasst. Davon gab es mehr Danksagungen (1.040) als Beschwerden (896).
Dies sind einige der Daten, die gestern Nachmittag vor dem Gesundheitsrat und heute vor der Presse von der Stadträtin für Gesundheit, Sozialpolitik, Behinderung und Familie Stefania Segnana, dem Generaldirektor der APSS Antonio Ferro, dem Direktor der ambulanten spezialisierten operativen Einheit Andrea Fasanelli und dem Gesundheitsdirektor Giuliano Mariotti vorgestellt wurden.
Im Hintergrund die Pandemie und die Folgen, die sie mit sich gebracht hat, vor allem die Anhäufung von Wartelisten für ambulante Facharztbesuche, die langsam angegangen werden, zum Beispiel durch die Veröffentlichung von Ausschreibungen für ambulante Fachärzte.
"Die Daten zeigen uns, dass es große Verbesserungen beim Abbau der Wartelisten für dermatologische, endokrinologische und pneumologische Facharztuntersuchungen gegeben hat. Dies ist vor allem den Bemühungen der Fachleute des Gesundheitsunternehmens zu verdanken. In einigen Bereichen - insbesondere in der Augenheilkunde, der Kardiologie, der Physiatrie und der Radiologie - gibt es nach wie vor Schwierigkeiten, die vor allem auf den Mangel an Gesundheitspersonal zurückzuführen sind, wie er im ganzen Land herrscht. Die Maßnahmen, die wir ergreifen, sind vielfältig: Suche nach neuem Personal, auch außerhalb der Provinzgrenzen, durch ein Attraktivitätsprojekt. Die neue medizinische Fakultät ist wichtig, aber die Ergebnisse werden sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Nicht zuletzt bemühen wir uns, das Personal, das wir hier im Trentino haben, zu halten".
"Um diese kritischen Probleme zu überwinden", erinnert der medizinische Direktor Antonio Ferro, "haben wir eine interne Umstrukturierung geplant, bei der wir die Fachkräfte bitten, bestimmte Tätigkeiten zu reduzieren, um sich mehr auf die ambulanten Tätigkeiten konzentrieren zu können. Andererseits arbeiten wir mit der Familienmedizin und den Fachärzten zusammen, um sicherzustellen, dass die erbrachten Leistungen mit der entsprechenden Priorität angefordert werden und dass die Patienten immer von den Fachärzten betreut werden, wenn sie eine Nachsorge benötigen".
Veröffentlichungsdatum: 26.11.2022