Im Ministerrat haben wir die Durchführungsbestimmungen für die Beziehungen zwischen der autonomen Provinz Trient und dem Staat in der Frage des Staatsanwalts durchgesetzt. Es handelt sich um eine Regelung, die den Gemeinden eine größere Entscheidungsfreiheit einräumt". So der Präsident der Autonomen Provinz Trient, Maurizio Fugatti, beim Verlassen des Palazzo Chigi. Es gab Situationen, in denen unsere lokalen Behörden gezwungen waren, sich an die staatliche Anwaltskammer und nicht an andere Fachleute zu wenden. Mit dieser Durchführungsvorschrift versetzen wir die Gebietskörperschaften in die Lage, selbst zu entscheiden, an wen sie sich mit ihren Rechtsfragen wenden wollen", erklärte Fugatti. Die beiden Präsidenten der autonomen Provinzen Bozen und Trient, Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti, nutzten die Gelegenheit, um noch einmal auf das "ernste Problem" der Großraubtiere, Bären und Wölfe, hinzuweisen. Die Situation in den Provinzen Bozen und Trient ist nicht mehr tragbar, es muss eine Lösung gefunden werden. Auch im Ministerrat wurde eine Diskussion zu diesem Thema eröffnet. Dabei betonten die beiden Präsidenten wiederholt, dass zur Lösung des Problems Gesetzesinitiativen sowohl auf staatlicher als auch auf EU-Ebene ergriffen werden müssen.
Veröffentlichungsdatum: 04.05.2023