Die Ergebnisse der OECD-PISA-Erhebung 2022 bestätigen die angemessene Vorbereitung der 15-Jährigen im Trentino, die auf die Wirksamkeit des gesamten bisherigen Bildungswegs zurückzuführen ist, und zeigen gleichzeitig einige Aspekte auf, an denen noch gearbeitet werden muss. Dies ist, kurz gesagt, das Bild, das sich für das Trentino aus der achten PISA-Studie, dem internationalen Programm zur Bewertung von Schülern, ergibt.
"Die regelmäßigen Erhebungen über das Lernen und die von den Schülerinnen und Schülern erworbenen Kompetenzen haben das Verdienst, die eigentliche Aufgabe der Schulsysteme, nämlich die Qualität des Lernens, wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken", kommentierte der Präsident der Provinz Maurizio Fugatti am Rande der Präsentation: "Nach einer ersten Analyse der uns zur Verfügung stehenden Daten hält sich unser Bildungssystem gut. Dennoch halte ich es für notwendig, von diesen Erkenntnissen auszugehen, um die Schulpolitik in Abstimmung mit den zahlreichen Komponenten in diesem Bereich als Priorität für die Maßnahmen der neuen Legislaturperiode auszurichten".
Die PISA-Erhebung, die gestern in Rom für Italien vorgestellt wurde, fand im Frühjahr 2022 statt, mit einer einjährigen Verzögerung aufgrund der Covid-19-Pandemie, und die gemessenen Fähigkeiten waren Lesen und Textverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Mathematik. Im Jahr 2022 wurden auch die kognitiven Bereiche der finanziellen Kompetenz und des kreativen Denkens untersucht, deren Ergebnisse 2024 verfügbar sein werden.
Im Trentino war die Erhebung besonders genau, denn es wurde eine repräsentative Stichprobe von 1.999 der insgesamt etwas mehr als 5.000 befragten 15-jährigen Schülerinnen und Schüler durchgeführt, die auf die verschiedenen Adressen (Licei, Technische Hochschulen, Berufsschulen, Berufsausbildung) verteilt waren.
Die in der Provinz erzielten Durchschnittswerte liegen in allen drei getesteten Fächern über den nationalen Durchschnittswerten: 494 gegenüber 482 im Lesen; 491 gegenüber 471 in Mathematik; 495 gegenüber 478 in Naturwissenschaften. Insgesamt stimmen diese Daten mit den Ergebnissen im Nordosten überein, obwohl es einen leichten Rückgang im Lesen (494 gegenüber 505) und in den Naturwissenschaften (495 gegenüber 504) gibt, während die Abweichung in Mathematik nicht signifikant zu sein scheint.
Veröffentlichungsdatum: 06.12.2023