Beschreibung
Am 5. Dezember nahm die Europäische Kommission das Arbeitsprogramm "EU für Gesundheit" für 2024 an, mit dem die wichtigsten gesundheitspolitischen Prioritäten der EU im Rahmen der Europäischen Gesundheitsunion umgesetzt werden sollen. Die Haushaltsmittel in Höhe von 752,4 Mio. EUR werden die Entwicklung des Programms fördern und Mittel für die Behandlung wichtiger Gesundheitsprobleme in der gesamten EU bereitstellen. Ziel ist es, die Krisenbereitschaft der Union durch die Europäische Behörde für Notfallvorsorge und -bewältigung im Gesundheitswesen (HERA) und die Fähigkeit zur Bewältigung von Herausforderungen wie denen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu verbessern. Er wird auch die Umsetzung wichtiger digitaler Initiativen wie des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS) sicherstellen, der insbesondere darauf abzielt, digitale Gesundheitsdaten zur Verbesserung der Patientenversorgung in der gesamten EU zu nutzen.
Der Haushalt 2024 wird auch dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit der EU gegenüber grenzüberschreitenden Gesundheitsbedrohungen zu stärken und die Arzneimittelstrategie für Europa sowie den Europäischen Plan zur Krebsbekämpfung umzusetzen. Darüber hinaus werden neue Initiativen unterstützt, wobei der Schwerpunkt auf der psychischen Gesundheit, der globalen Gesundheit und der Arzneimittelentwicklung liegt.
Um die wichtige Rolle zu stärken, die zivilgesellschaftliche Organisationen bei der Umsetzung der EU-Gesundheitspolitik spielen, wird das EU-Gesundheitsprogramm auch im Jahr 2024 Betriebskostenzuschüsse in Höhe von 9 Millionen Euro bereitstellen und eine Aufforderung zur Einreichung von Partnerschaftsrahmenvereinbarungen für den Zeitraum 2025-2026 veröffentlichen.
Die Annahme des Arbeitsprogramms folgt auf eine positive Stellungnahme der Mitgliedstaaten auf der Sitzung des Ausschusses für das EU-Gesundheitsprogramm am 28. November.
Quelle und Bild: Pressestelle der Vertretung der Europäischen Kommission in Italien