Der dritte Euregio-Gemeindetag fand heute in Brixen statt. Auf Einladung des Präsidenten des Gemeindeverbands der Autonomen Provinz Bozen und derzeitigen Präsidenten des Euregio-Gemeinderats Andreas Schatzer trafen sich Vertreter aus Tirol, Südtirol und dem Trentino im Forum in Brixen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Gemeinden weiter zu stärken.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung standen Digitalisierung und künstliche Intelligenz, die den Gemeinden große Chancen bieten, ihre Effizienz zu steigern und die Dienstleistungen für die Bürger zu verbessern. Daher ist es wichtig, dass die Kommunen diese Technologien aktiv nutzen und weiterentwickeln.
In einer Podiumsdiskussion diskutierten Experten aus den drei Regionen über technologische Entwicklungen und deren Anwendungsmöglichkeiten in Kommunen. Die Veranstaltung bot auch die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Wissensnetzwerke zu bilden.
An der Veranstaltung nahmen der derzeitige Präsident der Euregio und Präsident von Südtirol Arno Kompatscher, der Präsident der Autonomen Provinz Trient Maurizio Fugatti und der Vizepräsident von Tirol Georg Dornauer teil.
Kompatscher zeigte sich erfreut, "dass die Euregio-Gemeinden grenzüberschreitend aufeinander zugehen und gemeinsame Strategien für Digitalisierung und künstliche Intelligenz entwickeln. Diesem Aspekt muss Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn KI bietet viele Lösungen, ist aber auch eine Technologie mit kalter Logik. Daher müssen die Menschen unbedingt eine ständige Kontrolle über die KI behalten. Das gilt auch und gerade für Kommunen, die auf lokaler Ebene nach Lösungen für ihre Bürger suchen."
"Ich halte es für wichtig, die Bürger in den Mittelpunkt der Überlegungen zur künstlichen Intelligenz zu stellen, denn unsere Gemeinden sind die ersten, die die Bedürfnisse und Erwartungen der Bevölkerung kennen: Es handelt sich um eine entscheidende Herausforderung, die mit der Zukunft unserer Gebiete zu tun hat", kommentierte der Präsident der Autonomen Provinz Trient, Maurizio Fugatti, der auch an die Bedeutung eines konstruktiven Dialogs und einer wirksamen Zusammenarbeit zwischen den Gebietskörperschaften der Euregio erinnerte, die auch am Tag der Autonomie, der am 5. September begangen wurde, diskutiert wurde. Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden", fügte der Präsident der Autonomen Provinz Trient hinzu, "muss auch dazu dienen, die Probleme im Zusammenhang mit der Anwesenheit von Großraubtieren zu lösen. Wir sollten daher gemeinsam auf den Schmerzensschrei des Trentino hören und Europa auf die Fälle in den Gebieten aufmerksam machen".
Veröffentlichungsdatum: 07.09.2024