Die von der Landesanstalt für Umweltschutz (APPA) betriebenen Messstationen für die Luftqualität haben nach dem Brand, der in der Nacht in einem Fabrikgebäude im Süden von Bozen ausgebrochen ist, keine ungewöhnlichen Spitzenwerte von Luftschadstoffen ergeben. Trotz der im Etschtal herrschenden Föhnwinde mit Böen von teilweise über 70-90 Stundenkilometern und der Möglichkeit, dass die vom Brand freigesetzten Schadstoffe durch die Winde in Richtung Süden getragen werden, bestätigte die Datenanalyse, dass die gemessenen Konzentrationen im normalen Bereich liegen. Gerade die Intensität der Winde begünstigt eine schnelle Ausbreitung der Schadstoffe. Das Ausbleiben von Niederschlägen, die die Ablagerung von Partikeln am Boden hätten begünstigen können, trug dazu bei, dass sich diese nicht ansammelten.
Veröffentlichungsdatum: 20.12.2024