Beschreibung
Eine Delegation aus dem Trentino, bestehend aus 38 Vertretern von Institutionen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen, nahm vom 16. bis 19. Juni an einer institutionellen Mission in Lyon teil: Ziel war es, die Internationalisierungsprozesse der lokalen Unternehmen zu fördern und die wirtschaftlichen Beziehungen zur Region Auvergne Rhône-Alpes und zu Frankreich zu stärken.
Anwesend waren unter anderem der Vizepräsident der Provinz, Achille Spinelli, Vertreter von Trentino Sviluppo, Trentino Marketing, der Fondazione Bruno Kessler, der Universität Trient, der Fondazione Edmund Mach, der Confindustria Trento, des Handwerkerverbandes, der Handelskammer und verschiedener innovativer Unternehmen.
Die Tage waren geprägt von Plenarsitzungen und spezifischen Sitzungen mit insbesondere drei Thementischen: Wirtschaft und lokale Entwicklung, Agrartechnik und Wasserstoff. Neben Momenten der gemeinsamen Diskussion ermöglichten die Tische den Aufbau von Beziehungen für künftige Formen der Zusammenarbeit.
Am Wasserstoff-Tisch nahmen Vertreter von Institutionen aus dem Trentino und Frankreich sowie lokale Start-ups aktiv teil. Die beiden Gebiete sind derzeit mit wichtigen Wegen und Investitionen für die Einrichtung von Wasserstofftälern beschäftigt. Es sei daran erinnert, dass der Wasserstoffsektor für die Europäische Union aufgrund seiner starken Dekarbonisierungswirkung in zahlreichen Industriesektoren und in der alltäglichen Mobilität von besonderer Bedeutung ist. Für den Zeitraum 2021-2027 werden die EU-Fördermittel auf insgesamt 18,8 Mrd. EUR geschätzt. Im Rahmen des Green Deals stellt sich der Sektor somit als strategisch wichtig für das Erreichen des ehrgeizigen Ziels der Klimaneutralität bis 2050 dar.
Gleichzeitig ermöglichte der Agritech Table eine umfassende und tiefgreifende Diskussion zwischen dem Trentino und der AuRA-Region zum Thema der Integration von künstlicher Intelligenz. Mehr als zwanzig Vertreter von Forschungsinstituten, Universitäten, lokalen Clustern und hochinnovativen Start-ups leisteten einen aktiven und engagierten Beitrag. Die zahlreichen Herausforderungen und Chancen, mit denen der Sektor täglich konfrontiert ist, wurden in einer Reihe von Präsentationen behandelt. Der Agrar- und Ernährungssektor im Trentino ist nicht nur wegen seines Gewichts für die Gesamtwirtschaft, sondern auch im Hinblick auf die Beschäftigung und die Identität von größter Bedeutung.
Der Wirtschaftstisch schließlich ermöglichte eine spezifischere Diskussion zwischen Vertretern der Produktions- und Wirtschaftsstruktur des Trentino und von Lyon. In diesem Fall konzentrierte sich die Diskussion auf Themen, die für das Trentino und die AuRA-Region von großem und gemeinsamem Interesse sind: zum Beispiel der digitale Wandel, der grüne Wandel, der Generationswechsel oder der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Auch hier geht es darum, kognitive und kollaborative Brücken zu schaffen, die dem Trentiner Unternehmensgefüge helfen können, die gegenwärtige Phase großer internationaler Turbulenzen zu bewältigen.