Auf der heutigen Sitzung genehmigte der Provinzialrat die "Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung des pathologischen Glücksspiels" als Integration der "Richtlinien für die Planung des Dienstleistungsangebots im Bereich der Süchte", die von der Exekutive im vergangenen März verabschiedet wurden.
"Die pathologische Glücksspielsucht stellt nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Gesellschaft ein erhebliches Problem dar, das schwerwiegende Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Personen, ihrer Familien und der Gemeinschaft insgesamt hat. Die Bewältigung dieses Problems erfordert integriertes Fachwissen, Dialog und gemeinsames Engagement. Als Institutionen ist es unsere Aufgabe, angemessene Ressourcen, Dienste und Wege bereitzustellen, um eine integrierte, schnelle und starke Antwort zu bieten", so Mario Tonina, Landesrat für Gesundheits- und Sozialpolitik. Gleichzeitig müssen Präventionsprogramme durchgeführt werden, die nach Altersgruppen differenziert sind und auch das Glücksspiel einbeziehen, das vor allem für jüngere Menschen einen Risikofaktor für die Sucht darstellt", so Tonina weiter. Ein strategischer Aspekt betrifft auch Informations- und Schulungsmaßnahmen sowie die Verstärkung des Verbots von Glücksspielwerbung".
In Übereinstimmung mit den auf nationaler und provinzieller Ebene definierten Leitlinien wurden in enger Zusammenarbeit mit der Suchtabteilung des Gesundheitsamtes der Provinz Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung des Glücksspiels festgelegt, mit denen folgende Ziele erreicht werden können: Bekämpfung der Ausbreitung des Glücksspiels in der Provinz Trient; vermehrtes Aufgreifen von Personen, die ein problematisches Verhältnis zum Glücksspiel haben; Erhöhung der Verweildauer in therapeutischer Behandlung; vermehrtes Aufgreifen von Frauen und Förderung des Aufgreifens von Jugendlichen unter 24 Jahren.
Veröffentlichungsdatum: 27.06.2025