Der 100. Jahrestag der Glocke der Gefallenen ist nicht nur ein Meilenstein, sondern vor allem der Startpunkt einer neuen Reise. In einer von internationalen Konflikten und Krisen geprägten Welt, die immer näher an die Gebiete heranrückt, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg gegen solche Risiken immun glaubten, stellt Maria Dolens einen gewissen Bezugspunkt dar.
Mit ihren täglich hundert Glockenschlägen bekräftigt sie, dass "mit dem Frieden nichts verloren ist, mit dem Krieg alles verloren sein kann", wie die berühmte Warnung von Pius XII. auf ihrem Mantel eingraviert ist. Deshalb ist die Glocke nicht nur eine Erinnerung, sondern eine konkrete Aktion, vor allem durch Dialog und Vermittlung.
Auch aus diesem Grund organisiert die Stiftung am Samstag, den 4. Oktober, anlässlich des hundertsten Jahrestages des ersten Läutens der heute weltweit als Friedensglocke anerkannten Glocke, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Rovereto einen Festtag, der um 10 Uhr mit einer für die Bürger zugänglichen Versammlung im Auditorium Alberto Robol beginnt (der Eintritt ist frei, solange die Plätze reichen), die von dem Regenten Marco Marsilli, der Provinzrätin Francesca Gerosa, der Bürgermeisterin von Rovereto, Giulia Robol, und dem Präsidenten des Provinzrates, Claudio Soini, eröffnet wird. Kardinal Matteo Maria Zuppi und der Abgeordnete Mario Raffaelli werden erwartet, die Moderation übernimmt Gianni Bonvicini. Das Treffen wird Gelegenheit bieten, die schwersten Krisen, die die Welt erschüttern, zu erörtern und über die Methoden zu diskutieren, die eingesetzt werden können, um dem Dialog den Vorrang vor den Waffen zu geben.
Veröffentlichungsdatum: 03.10.2025