Beim Trienter Sportfestival steht die Kombination aus Leidenschaft und Wagemut im Mittelpunkt, die Generationen und Disziplinen verbindet: von der Formel 1 bis zu den individuellen Herausforderungen, die Champions formen. In einem Kontext, in dem der Sport zum Märchen und zum Mythos wird, tauchen zwei Namen mit entgegengesetzter, aber ergänzender Kraft auf: Mika Häkkinen und Jacques Villeneuve. Durch ihre Geschichten - von Triumphen, Risiken und Charakter - wird nicht nur das Spektakel der Geschwindigkeit erzählt, sondern auch das menschliche Gesicht, das sich hinter dem Helm verbirgt. Anlass ist der 75. Jahrestag der Formel 1, der in Trient gefeiert wird. Die Moral, die von den beiden ehemaligen Champions vorweggenommen wird, lautet: Heute zählen Computer und Simulatoren mehr, früher zählte der Lenker mehr.
Mika Häkkinen, der "fliegende Finne", zweimaliger Weltmeister mit McLaren in den Jahren 1998 und 1999, bleibt eines der Symbole der Formel 1 in ihren goldenen Jahren: pures Talent, eisige Kontrolle und die seltene Fähigkeit, Geschwindigkeit in eine elegante Geste zu verwandeln. Neben ihm ein weiterer Name, der an eine legendäre Dynastie erinnert: Jacques Villeneuve, Kanadier, Sohn des unvergesslichen Gilles. Als Weltmeister von 1997 mit Williams schloss er auf ideale Weise den Kreis einer von Mut geprägten Familiengeschichte. Als rastloser und unkonventioneller Fahrer durchlief er die Formel 1 mit demselben freien Geist, der ihn später zur Musik und zu den Kommentatorenmikrofonen am Streckenrand führte.
Veröffentlichungsdatum: 12.10.2025