Wie kann man in Notsituationen mit gefährdeten Menschen effektiv kommunizieren? Dieses Thema stand im Mittelpunkt des Treffens "Kommunikation in Notfällen. Was eine fragile Person in Notsituationen empfindet", die von den Trentiner OdV-Psychologen für Menschen gestern Nachmittag in Lavis im Rahmen der Trentiner Zivilschutzwoche veranstaltet wurde. Schätzungen zufolge", so die Vizepräsidentin des Verbandes, Elisabeth Wegher, "leidet jede zehnte Person in unserer Gesellschaft an einem Zustand der Fragilität, der sich aus Autismus, Demenz, kognitiven, sensorischen oder körperlichen Behinderungen und anderen Aspekten wie Armut ergeben kann, sowie aus Bedingungen, die es der Person nicht erlauben, selbständig für ihre eigene Sicherheit und Gelassenheit zu sorgen. Diese Faktoren verstärken also die bereits vorhandene Anfälligkeit. In Notsituationen - wie bei Naturkatastrophen oder Massenanfällen von Verletzten - haben diese Menschen wahrscheinlich größere Schwierigkeiten, sowohl bei der Stressbewältigung als auch bei ihrer Fähigkeit, Warnmeldungen zu verstehen und darauf zu reagieren.
Veröffentlichungsdatum: 14.10.2025