In den letzten Jahren haben die europäischen Banken enorme Fortschritte gemacht. Die wichtigste Bewährungsprobe war die Pandemie, bei der sie sich als aktiver Teil der Lösung des Problems erwiesen haben. Heute bleibt noch viel zu tun: Es gilt, alte und neue Herausforderungen zu bewältigen, wie den Krieg in der Ukraine, die Digitalisierung und den Klimawandel. Mit diesem anhaltenden Krieg ist Europa in den Mittelpunkt der Welt gerückt worden. Aber so wie wir bei der Pandemie eine einheitlichere Gesundheit erlebt haben, so sind auch bei der Verteidigung die Weichen gestellt. Werden die europäischen Banken auch in der Lage sein, diese Herausforderungen zu nutzen, um sich zu vereinigen und zu konsolidieren? Über die unendlichen Herausforderungen, vor denen die europäischen Banken stehen, spricht Isabella Bufacchi, Journalistin und Frankfurt-Korrespondentin von Il Sole 24 Ore, im Rahmen des Trento Economics Festival mit Andrea Enria, dem Vorsitzenden des Aufsichtsgremiums der EZB.
Veröffentlichungsdatum: 03.06.2022