Heute wird in der ganzen Welt der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen begangen, der Tag, der all jenen gewidmet ist, die tagtäglich mit einer körperlichen, psychischen oder anderweitigen Beeinträchtigung leben.
Ziel dieses Jahrestages ist es, in der gesamten Gemeinschaft das Bewusstsein für die Probleme und Schwierigkeiten zu schärfen, die mit einer Behinderung verbunden sind, und zwar sowohl auf Seiten derjenigen, die sie am eigenen Leib erfahren, als auch auf Seiten derjenigen, die ihr Leben der Betreuung und Unterstützung von Behinderten gewidmet haben.
"Tage wie der heutige sind von grundlegender Bedeutung, um an die Verpflichtung zu erinnern, die wir gegenüber den Menschen haben, die jeden Tag für die Anerkennung gleicher Rechte und die Möglichkeit der Befreiung von einem Schicksal kämpfen, das sie jahrhundertelang an den Rand der Gesellschaft gedrängt hat. Heute bekräftige ich die Verpflichtung der Provinzverwaltung, eine echte Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt, die Schule, den dritten Sektor und die Zivilgesellschaft im Allgemeinen zu gewährleisten. Wir sind uns bewusst, dass dieses Thema angesichts der fortschreitenden Überalterung der Bevölkerung und der damit verbundenen Zunahme der Zahl der Bürger, die verschiedene Formen von Behinderungen entwickeln, eine große Herausforderung darstellt, aber das darf uns nicht von unserer Aufmerksamkeit und unserem Engagement, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, ablenken", erklärte die Landesrätin für Gesundheit, Sozialpolitik, Behinderung und Familie, Stefania Segnana. Die Abschaffung physischer und kultureller Barrieren ist ein grundlegender Schritt hin zu einer wirklichen Eingliederung und zur Schaffung geeigneter und strukturierter Wege für einen uneingeschränkten Zugang zu den Möglichkeiten, die die öffentliche Verwaltung in Zusammenarbeit mit den örtlichen Sozialdiensten in diesem Gebiet bietet.
"Anlässlich der Covid-Pandemie haben wir eine Reihe spezifischer Maßnahmen ergriffen und uns gezielt um Menschen mit Behinderungen gekümmert, wobei wir berücksichtigt haben, dass sie dem Virus stärker ausgesetzt sind und im Falle einer Ansteckung eine schwerwiegendere Pathologie entwickeln können, was dazu beigetragen hat, die Familien zu entlasten und ihre Gesundheit zu schützen. In diesem Zusammenhang möchte ich die Gelegenheit nutzen, um allen Gesundheits- und Sozialarbeitern zu danken, die die Menschen mit Behinderungen auch in diesen dramatischen Monaten weiter begleitet und unterstützt haben", schloss Stadtrat Segnana.
Veröffentlichungsdatum: 03.12.2022