Wie können sich die Schulen weiterentwickeln, um jungen Menschen die richtige Ausbildung für den Eintritt in eine sich verändernde Arbeitswelt zu bieten, welche Rolle spielen technologische Innovationen und wie können Lehrer motiviert werden, indem sie eine Laufbahn einschlagen, die ihren Wert erhöht. Dies waren die Hauptthemen des Treffens "Die Schule der Zukunft", an dem die Expertin für digitale Transformation und Universitätsdozentin, ehemalige Microsoft-Managerin Roberta Cocco, der Wirtschaftswissenschaftler und - seit 2008 - Direktor der Agnelli-Stiftung Andrea Gavosto sowie der Journalist Gianfranco Ursino von Sole 24 Ore teilnahmen. Unter den Zuhörern im Saal befanden sich der Vizepräsident und Bildungsrat der Autonomen Provinz Trient, zahlreiche Schulleiter, der Präsident des Provinzrats und stellvertretende nationale Schülersprecher, der Bildungsrat der vergangenen Legislaturperiode und viele junge Menschen unterschiedlichen Alters, von der Grundschule bis zum Gymnasium.
Künstliche Intelligenz und die Frage, wie sie gelehrt und verstanden werden kann, standen ebenfalls im Mittelpunkt der Debatte. "Die Schulen müssen das Bewusstsein für den Umgang mit diesen Werkzeugen schnell aktualisieren. Junge Menschen werden in die Technologie hineingeboren, aber das bedeutet nicht, dass sie sich ihres Potenzials und ihrer Risiken bewusst sind, es besteht Schulungsbedarf", sagte Cocco und forderte einen "Generationenpakt, bei dem junge Menschen ihr Fachwissen in die Technologie einbringen und ältere Menschen ihren Arbeitsansatz". Für Gavosto werden "bestimmte Arten von Fähigkeiten niemals durch künstliche Intelligenz ersetzt werden, zum Beispiel emotionale Intelligenz, Sozialisation, die Fähigkeit, Entscheidungen mit wenigen Informationen zu treffen. Die KI braucht viele Informationen, um zum Ziel zu kommen, während die menschliche Intelligenz mit wenigen Informationen auskommt".
Veröffentlichungsdatum: 23.05.2024