Um Magie wie in Paris zu erreichen, braucht man Superkräfte: den Zusammenhalt der Gruppe, das Zusammenwachsen im Leben und im Sport, wie eine Familie. Die "Feen" des Kunstturnens, außergewöhnliche Mannschaftssilbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen, die hinter den Amerikanern des unerreichbaren Simon Biles stehen, antworteten unisono. In einem Auditorium in Santa Chiara, das mit Sportanzügen und "zukünftigen Feen" gefüllt war, erzählten Angela Andreoli, Alice D'Amato, Manila Esposito, Elisa Iorio und Giorgia Villa ihre Geschichten, von ihren ersten Sprüngen auf der heimischen Couch bis zu den olympischen Sprüngen in Paris, wo sie Italien eine historische Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb bescherten. Um eine olympische Medaille im Mannschaftsturnen zu finden, müssen wir fast hundert Jahre zurückgehen: Amsterdam 1928. Um die "Feen" zu interviewen, braucht man eine außergewöhnliche Moderatorin: Vanessa Ferrari, olympische Silbermedaillengewinnerin in Tokio, die erste, die die Leidenschaft so vieler Mädchen für einen Sport wie das Kunstturnen geweckt hat, ein Symbol für Hartnäckigkeit und Zähigkeit, das in der Lage war, den olympischen Traum nach so vielen Verletzungen zu krönen, von denen die letzte sie zwang, Paris auszulassen. Und dann die Ankündigung ihres Rücktritts.
Veröffentlichungsdatum: 11.10.2024