Heute fand in Quinto im Kanton Tessin eine Fachtagung der ARGE ALP über die nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser auf Almen statt. Im Rahmen eines Projekts, an dem auch die Autonome Provinz Trient beteiligt war, wurden Fallbeispiele aus den verschiedenen Alpenregionen vorgestellt und verglichen.
Einer der Referenten des Tages war Giovanni Giovannini, Leiter des Forstamts PAT, der die Erfahrungen des Trentino mit der Wasserspeicherung auf den Almen vorstellte.
Im Trentino beläuft sich die Gesamtfläche der Weiden auf 40.000 Hektar, auf denen etwa 70.000 Tiere (Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde) grasen, mit 570 aktiven Almen, von denen etwa 80 Milch in Almweiden umwandeln. Die Wasserspeicherung und -erhaltung ist daher ein wichtiges Thema für die Almwirtschaft, und die erfolgreiche Strategie, die hier verfolgt wird, setzt auf moderne Stauseen mit Konstruktionsmodellen und Materialien, die Schäden und Risiken für Mensch und Tier verringern. In dem Gebiet gibt es auch naturnahe Stauseen, die nicht nur ein wertvolles Element der alpinen Landschaft darstellen, sondern auch die Erhaltung einer hohen Artenvielfalt der mit Feuchtgebieten verbundenen Flora und Fauna gewährleisten.
Veröffentlichungsdatum: 24.10.2024