Im Rahmen des Trienter Wirtschaftsfestivals eröffneten Gerardo Braggiotti, Fabio Corsico, Ian Gallienne und Santiago Iñiguez de Onzoño zusammen mit der Journalistin von Il Sole24Ore, Marigia Mangano, die Podiumsdiskussion "Familienkapitalismus und neue europäische Grenzen", indem sie betonten, dass Familienunternehmen eine wirtschaftliche und kulturelle Säule unseres Kontinents sind. Zu den Themen, die dabei zur Sprache kamen, gehörten die Bedeutung der Planung des Generationswechsels und die Notwendigkeit klarer und nachhaltiger Führungsmodelle. Die Fähigkeit dieser Unternehmen, sich an die globalen Marktveränderungen anzupassen und gleichzeitig ihre Identität zu bewahren, wurde ebenfalls diskutiert. Der Vergleich zwischen dem europäischen Modell, das auf Erbe und familiärer Kontinuität, langfristiger Vision und Identität beruht, und dem amerikanischen Modell, das auf Leistung, Managerialismus und Meritokratie basiert, ermöglichte wertvolle Überlegungen zu den möglichen Hybridisierungen und Innovationen des Familienunternehmens der Zukunft.
Veröffentlichungsdatum: 23.05.2025