Kompetenzen und Funktionen
Audiovisuelles Zentrum – Formate, gestern und heute
Das Audiovisuelle Zentrum der Autonomen Provinz Trient wurde in der ersten Hälfte der 1980er Jahre eröffnet, um den Schulbetrieb beim Einsatz audiovisueller Medien und Technologien zu unterstützen, die zu jener Zeit in der Gesellschaft und im Schulwesen zunehmend an Bedeutung gewannen. In den 1990er Jahren erweiterte das Zentrum seine Ausstattung im Einklang mit der digitalen und informatischen technologischen Entwicklung weiter und führte zudem den Verleih von Geräten ein. Im Jahr 2007 wurde das Audiovisuelle Zentrum nach einer umfassenden Umstrukturierung in „Format“ umgewandelt und entwickelte sich zu einem Ort der Begegnung, des Studiums und der Förderung des Audiovisuellen und der Medien. Mit dem Beschluss Nr. 620 vom 23. April 2021 wurde „Format“ aus dem Zuständigkeitsbereich der Pressestelle in den des Dienstes für kulturelle Aktivitäten überführt, und das gesamte audiovisuelle Material sowie die Videothek und Mediathek des Autorenkinos wurden in die Provinzbibliothek in der Via Romagnosi 7 in Trient verlegt, wo sie bis heute zur Einsichtnahme und zum Verleih zur Verfügung stehen.
Der Beschluss Nr. 1264 vom 12. August 2024 wird „Format“ erneut der Pressestelle der Provinz anvertraut, die beabsichtigt, das Zentrum mit Initiativen neu zu beleben, die den aktuellen Anforderungen der Bildungs- und Arbeitswelt entsprechen.
Die Idee ist, einen dynamischen Workshop ins Leben zu rufen – einen Knotenpunkt für Ideen, Kreativität und Professionalität –, durch den ein enges Netzwerk zwischen der Welt der Bildung und der Arbeitswelt geknüpft werden soll. Erster Schritt bei der Umwandlung von „Format“ in einen Bildungs-Hub für Schüler und Schulen ist„Gio-co“(Akronym für „giovani comunicatori“), ein Projekt zur dualen Ausbildung im Kommunikationsbereich zur Heranbildung junger Kommunikationsfachleute. „Gio-co“ zielt darauf ab, den institutionellen Auftrag der Pressestelle durch die praktische Ausbildung von Schülern zu bereichern, die vor allem aus Schulen für Grafik- und Multimediakunst stammen, wobei das Projekt aber auch für Gymnasiasten offen ist. Eine „Schulungsstätte“, die nicht nur die berufliche Entwicklung junger Menschen fördern, sondern auch dazu beitragen kann, solide Brücken zwischen den Institutionen und der neuen Generation von Kommunikatoren zu schlagen. Die bei Format aufgenommenen Jugendlichen werden an verschiedenen Projekten in den Bereichen Grafik, Redaktion, Video und Multimedia-Produktion arbeiten und organisatorische Sekretariatsaufgaben für geplante Veranstaltungen und Initiativen übernehmen.
Die Dienstleistungen von Format
- Aufnahme von Schülern im Rahmen des dualen Ausbildungssystems
- Möglichkeit, von erfahrenen Journalisten im Bereich Kommunikation unterstützt zu werden