Beschreibung
Die Kommission stellt 122 Millionen Euro im Rahmen der Initiative "Europäische Innovationsökosysteme", die Teil von "Horizont Europa" ist, und der Interregionalen Innovationsfazilität (I3), die Teil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung ist, zur Verfügung. Diese Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen zielen darauf ab, europäische Innovationsökosysteme zu stärken und zu fördern, die alle EU-Gebiete miteinander verbinden, um auf gesellschaftliche Herausforderungen zu reagieren und einen größeren Zusammenhalt zu fördern. Sie tragen auch zu einer Schlüsselinitiative der "Neuen Europäischen Innovationsagenda" bei, die darauf abzielt, vernetzte "regionale Innovationstäler" in der gesamten EU zu fördern.
Margrethe Vestager, Exekutivvizepräsidentin für ein digitales Europa, erklärte: "Diese Aufforderungen helfen den europäischen Regionen, in dynamischen Innovationsökosystemen zu gedeihen. Sie fördern den Zusammenhalt und die interregionale Zusammenarbeit. So wird sichergestellt, dass jeder zur Innovationsführerschaft Europas beiträgt und davon profitiert. Von der Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bis zur Verbesserung der globalen Ernährungssicherheit. Von der Förderung der digitalen Transformation und der Cybersicherheit bis zur Revolutionierung des Gesundheitswesens. Die Möglichkeiten sind grenzenlos."
Die für Kohäsion und Reformen zuständige Kommissarin Elisa Ferreira erklärte: "Diese Aufforderungen sind eine gemeinsame Anstrengung der kohäsionspolitischen Fonds und von Horizont Europa zur Unterstützung von Innovationsakteuren in Regionen mit unterschiedlichem Niveau der wirtschaftlichen Entwicklung und Innovationsleistung. Diese Gelegenheit bietet den europäischen Regionen die Möglichkeit, ihre Kräfte zu bündeln und interregionale Innovationsprojekte im Rahmen intelligenter Spezialisierungsstrategien vorzuschlagen, mit dem Ziel, die Innovationslücke zu schließen und allen Regionen spürbare Vorteile zu bringen."
Quelle: EG-Vertretung in Italien
Foto: EC