Beschreibung
Die Aufgabe der Selbstbewertungsgruppe besteht darin, das von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Instrument zur Selbstbewertung des Betrugsrisikos zu verwenden und eine spezifische Methodik für die ordnungsgemäße Durchführung der Selbstbewertung des Betrugsrisikos des Programms ESF+ 2021-2027 zu formulieren, die in das Verfahrenshandbuch der Verwaltungsbehörde für die ESF+ 2021-2027 PR aufgenommen wurde.
Zu den Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Betrug zum Nachteil der finanziellen Interessen der Union, die den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 125 Absatz 4 Buchstabe c des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union zur Verfügung stehen, gehört das Risikobewertungsinstrument Arachne,
das von der Europäischen Kommission im Rahmen ihrer Managementüberprüfungsverfahren bereitgestellt wird.
ARACHNE ist ein IT-Tool, das von der Europäischen Kommission entwickelt wurde, um die Verwaltungsbehörden bei ihren Kontrollen der europäischen Fonds zu unterstützen. Das Arachne-System wird aus externen Datenquellen gespeist, wie z. B. globalen Datenbanken (Orbis und World Compliance), und aus internen Datenquellen, wie z. B. Informationen von den einzelnen Verwaltungsbehörden der verschiedenen Mitgliedstaaten, die Programme verwalten.
Mit diesem Instrument werden anhand einer Reihe von Risikoindikatoren Projekte, Begünstigte (die für die Durchführung und/oder Einleitung von Maßnahmen verantwortlich sind), Verträge und Auftragnehmer ermittelt, bei denen das Risiko von Betrug, Interessenkonflikten und Unregelmäßigkeiten bestehen könnte.
Die vom Arachne-System gelieferten Ausarbeitungen zur Berechnung des Risikos unterliegen den Datenschutzbestimmungen und werden weder von der Verwaltungsbehörde noch von den Dienststellen der Europäischen Kommission veröffentlicht.
Nachstehend finden Sie einen Link zu der Website, die von den Dienststellen der Europäischen Kommission eingerichtet wurde, um den Prozess und den Zweck der von ARACHNE durchgeführten Datenanalyse zu erläutern.