Beschreibung
In diesem Zusammenhang sind innerhalb der Struktur der Stiftung „Dolomiti UNESCO“ die „Funktionsnetzwerke“ angesiedelt – ein Instrument, das dazu dient, das Konzept der vernetzten Verwaltung in die Praxis umzusetzen, indem es die Fachleute der Provinz- und Regionalverwaltungen an thematischen Arbeitsgruppen zusammenbringt.
Es gibt fünf funktionale Netzwerke, die direkt an der Verwaltung des vom UNESCO-Gebiet betroffenen Raums beteiligt sind (ursprünglich waren es sieben, doch ihre Zahl wurde infolge einer Zusammenlegung im Jahr 2015 reduziert), und die ihre Arbeit auf folgende Themen konzentrieren:
- Geologisches Erbe
- Ausbildung und wissenschaftliche Forschung
- Entwicklung, nachhaltiger Tourismus und Mobilität
- Landschaftserbe und Schutzgebiete
- Förderung des nachhaltigen Tourismus.
Jede Arbeitsgruppe wird von einer der an der Verwaltung des Weltnaturerbes beteiligten Landes- bzw. Regionalverwaltungen koordiniert und bringt die zuständigen Fachreferenten zusammen, um durch regelmäßige Sitzungen – und im Rahmen eines kontinuierlichen Austauschs – Projekte und Aktivitäten entwickelt, die in die Planung der UNESCO-Dolomiten-Stiftung eingebunden sind und sowohl in finanzieller als auch in programmatischer Hinsicht einen integralen Bestandteil davon bilden.
Die Autonome Provinz Trient koordiniert die beiden funktionalen Netzwerke „Geologisches Erbe“ sowie „Ausbildung und wissenschaftliche Forschung“.
Die Seiten zu den von der Provinz koordinierten funktionalen Netzwerken
Die Dolomiten – Weltkulturerbe
Im Jahr 2009 hat das UNESCO-Welterbekomitee die Dolomiten aufgrund ihres ästhetischen und landschaftlichen Wertes sowie ihrer wissenschaftlichen Bedeutung in geologischer und geomorphologischer Hinsicht zum Weltkulturerbe erklärt und sie als „zu den schönsten Berglandschaften der Welt“ zählte.
04.04.2025