Beschreibung
Die Analyse wird von der Fondazione Santagata zusammen mit der TSM-STEP Scuola per il Governo del Territorio e del Paesaggio unter der Koordination der Autonomen Provinz Trient - Servizio Sviluppo Sostenibile e Aree Protette - durchgeführt.
Ziele
- Analyse des wahrgenommenen Wertes der verschiedenen UNESCO-Bezeichnungen durch eine allgemeine Umfrage und halbstrukturierte Interviews mit Akteuren des Sektors;
- Verständnis des Grades der Integration und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bezeichnungen.
Kontext
Die Autonome Provinz Trient hat die "Provinziale Koordinierung der UNESCO-Erklärungen" eingerichtet, um eine effiziente Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den verschiedenen an den UNESCO-Erklärungen beteiligten Stellen und Institutionen zu fördern: Welterbe Dolomiten, Welterbe Prähistorische Pfahlbauten des Alpenbogens, Geopark Adamello Brenta, Biosphärenreservat Alpi Ledrensi und Judicaria - und den nicht-territorialen Anerkennungen, akademischen Einrichtungen und thematischen Netzwerken, wie dem UNESCO-Lehrstuhl der Universität Trient, dem UNESCO-Weltnetz der Wassermuseen, den Anerkennungen im Zusammenhang mit dem Bergsteigen und der Kunst des Trockenbaus sowie dem UNESCO-Club von Trient.
Dieses Ensemble stellt ein integriertes System zur Aufwertung des natürlichen, kulturellen und immateriellen Erbes dar, das auf dem Zusammenspiel von Schutz, Beteiligung der Bevölkerung, Wissensproduktion und nachhaltiger Entwicklung beruht. In diesem Zusammenhang übt die Provinz eine strategische Koordinierungsfunktion aus, die darauf abzielt, Synergien zu fördern, die Governance des Systems zu stärken und gemeinsame Projekte zu leiten.
UNESCO-Auszeichnungen im Trentino
Das außergewöhnliche Natur- und Kulturerbe der Provinz Trient, das von der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Umwelt zeugt, findet auch auf internationaler Ebene Anerkennung. Im Rahmen der UNESCO – der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft, Kultur, Kommunikation und Information – werden verschiedene Initiativen gefördert.
Vier Stätten sind in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden: die Dolomiten als Naturerbe der Menschheit; die prähistorischen Pfahlbausiedlungen im Alpenraum; der Geopark Parco Adamello Brenta; sowie das Biosphärenreservat Alpi Ledrensi e Judicaria.
Hinzu kommen weitere wichtige Initiativen:die Kunst des Trockenmauerbaus und der Alpinismus, beide als immaterielles Kulturerbe anerkannt; der Lehrstuhl „Engineering for Human and Sustainable Development“ an der Universität Trient; „La Terrazza delle Stelle“, eine UNESCO-Stätte „mit Verbindung zum Himmel“; die Partnerschaft mit dem Weltnetzwerk der Wassermuseen.
Einige dieser Anerkennungen werden mit anderen Regionen oder Ländern geteilt: die Dolomiten beispielsweise mit der Autonomen Provinz Bozen, Venetien und Friaul-Julisch Venetien; während die Pfahlbausiedlungen Teil eines Netzwerks ähnlicher Denkmäler sind, die in verschiedenen Gebieten Norditaliens und Europas zu finden sind. Auch der Alpinismus und die Kunst des Trockenmauerbaus sind international anerkanntes Kulturerbe.
Insgesamt bringen diese Initiativen das Engagement der Region Trentino für den Schutz und die Aufwertung eines Kulturerbes zum Ausdruck, das Natur, Kultur und Wissen in einem harmonischen Gleichgewicht zwischen Kontinuität und Nachhaltigkeit vereint.
Um die zahlreichen Initiativen in der Region zu unterstützen und den Austausch sowie die Entwicklung gemeinsamer Projekte zu fördern, hat die Autonome Provinz Trient die Koordinierungsstelle für Stätten und Elemente eingerichtet, die Gegenstand einer UNESCO-Anerkennung sind.
Provinzkoordination für die UNESCO-Auszeichnungen
Im Trentino gibt es zahlreiche Stätten und Elemente, die von der UNESCO, der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, anerkannt wurden. Die Bandbreite reicht von den Dolomitengruppen, die zum UNESCO-Weltnaturerbe „Dolomiten“ gehören, bis hin zu einem Universitätslehrstuhl, der im UNESCO-Chairs-Programm aufgeführt ist. Die Landesregierung hat die Einrichtung einer Koordinierungsstelle beschlossen, die eine effiziente Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bereichen der Landesverwaltung sowie eine umfassendere Synergie zwischen der Provinz und den verschiedenen beteiligten Einrichtungen und Institutionen im Dialog mit den zuständigen Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene fördern soll.
01.10.2024